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Bilder auf Wiki Commons hochladen
Am Jahresende ist die Zeit gekommen, sich dem Stapel der über das Jahr unerledigt gebliebenen Aufgaben zu widmen. Darunter auch: “Bilder auf Wiki Commons hochladen”. Schon seit eineinhalb Jahren möchte ich eine Auswahl meiner Westafrikabilder der Welt spenden, die nahezu grauenhafte Mediawikioberfläche hatte mich aber nach dem zweiten Bild aufgeben lassen.
Exkurs: Ich bin im übrigen davon überzeugt, dass wenn Mediawiki verständlicher wäre, der Vandalismusgrad bedeutend höher wäre. Die meisten potentiellen Vandalen können gar nichts kaputt machen.
Jedoch: Es gibt eine Möglichkeit, zumindest den Uploadvorgang selbst deutlich effizienter zu gestalten. The Commonist ist in Java geschrieben, trägt ein Hammer-und-Sichel-Icon, läuft auf Mac und PC und ermöglicht Bulkupload. Lizenz, Urheber, Kategorien und Beschreibung der Bilder lassen sich pro Foto oder praktischerweise für einen ganzen Ordner festlegen. Klasse!
Ganz erspart bleibt eine Mediawiki jedoch trotzdem nicht, für’s Finetuning wie beispielsweise mehrsprachige Bildbeschreibungstexte ist dann doch der Login auf commons.wikimedia.org notwendig.
Exkurs zwei: Ein gefährliches Werkzeug, dieser Bulkupload. Als der manuelle Upload für mich noch so umständlich war, habe ich schier endlos überlegt, welches nun das passendste, beste, für Wikipedia nützlichste Bild ist. Mit dem Commonisten habe ich mal eben nebenbei mehrere duzend Bilder hochgejagt. Ab wann wohl erstickt ein solches Projekt an Überangebot?
Jedenfalls: Wer an Westafrika- und Voodoobildern unter GNU interessiert ist, der möge sich nun an dieser Auswahl bedienen.
Das Handwerkerproblem
Mein Ceranfeld ist kaputt. Angenommen, ich hätte nun einen Handwerker bestellt, von dem die Hotline sagt, dass er zwischen 07:00 und 12:00 Uhr kommen werde: Ich stehe also um 07:00 Uhr auf, in der Erwartung, dass der Handwerker jede Minute eintreffend wird. Ich warte und traue mich nicht duschen zu gehen, da ich schließlich nicht unter der Dusche vom Handwerkerklingeln überrascht werden möchte.
Ich warte also weiter und es wird 10:00 Uhr. Dann denke ich mir, dass ich nun nicht länger warten kann und ohne Rücksicht auf Verluste duschen werde, komme was wolle. Schließlich habe ich ja bereits um 07:00 Uhr vergeblich gewartet, und um diese Zeit war die Chance genau so groß dass der Handwerker kommt wie jetzt um 10:00 Uhr.
Erst unter der Dusche fällt mir mein Fehler auf: Mit jeder Minute, die ich seit 7:00 Uhr gezögert habe, habe ich die Wahrscheinlichkeit erhöht, eingeseift weggeklingelt zu werden! Denn zwischen 07:00 und 10:00 Uhr 3 Stunden vergangen und bis 12:00 Uhr verbleiben nur noch 2 Stunden.
Oder anders gesagt: 300 Lose (Minuten) sind im Spiel, mindestens ein Los (eine Minute) ist ein Gewinn. Maximal sind 300 Lose im Spiel, und zwar dann, wenn der Handwerker um Punkt 07:00 eintrifft. Dass der Handwerker länger als eine Minute bleibt, ist dabei irrelevant, schließlich bricht das Spiel nach dem ersten gezogenen Gewinn – beim Klingeln – ab. Um 10:00 Uhr, als ich gerade unter die Dusche gestiegen bin, herrscht also folgende Situation:
300 Lose sind im Spiel. 180 Lose sind bereits gezogen, davon waren alle Nieten. 120 Lose sind noch zu ziehen, darunter eine unbekannte Anzahl an Gewinnen.
Und nun die Frage:
Ist die Wahrscheinlichkeit, dass es während ich dusche klingelt gestiegen? Oder ist es völlig egal, wann ich dusche, da hinter jedem Los die selbe Wahrscheinlichkeit steht, dass es ein Gewinn ist? Und lässt sich überhaupt die Lose-Analogie herstellen?
Die Rahmenbedingungen sind: Der Handwerker kommt auf jeden Fall zwischen 07:00 und 12:00 Uhr und ich benötige für das Duschen 10 Minuten. Übrigens: Mein Ceranfeld ist kaputt.
Totgesagte leben länger: Plants vs. Zombies

Plants vs. Zombies
Es gibt ein paar Quellen, mit denen ich zwar vielleicht nicht immer einer Meinung bin, deren Empfehlungen ich aber meistens auch dann genauer ansehen, wenn mich das Empfohlene auf den ersten Blick nicht zu interessieren scheint. Ben_ und Plants vs. Zombies ist so ein Fall. Ich spiele nicht und erst recht gebe ich keine 20,- Euro für ein Computerspiel aus.
Jetzt schon, denn ich hatte lange nicht eine so vergnügliche, kurzweilige Zeit gehabt wie bei Plants vs. Zombies. Ich habe gepflanzt und eingekauft, ich habe gegossen, gehegt, gepflegt sowie hunderte von Zombies erledigt.
Ich habe einen Screenshot von einer meiner Lieblingszenen gemacht. Meiner Amada aus Samenkörner spuckenden Pflanzen stehen delfinreitende Zombies, blecheimerhelmgeschütze Zombies, schwimmende Zombies und bobfahrende Zombies (nicht im Bild) entgegen. Delfinreitende Zombies, allein das ist das Geld wert. Wirklich!

