[Wahlnacht] Gut gegen Böse
Nie war es so einfach für das Publikum zu sehen, wer ganz objektiv der bessere Kandidat für die us-amerikanische Präsidentschaft ist. Hier geht es ganz amerikanisch zu: Es gibt Gut und es gibt Böse. Auf differenzierte und gerechte Auseinandersetzung kann ganz im Sinne der guten Tradition verzichtet werden.
Was die Meisten aber nicht wissen, oder bisher nicht wussten: Blau war nicht immer die Farbe der Guten. Wer regelmäßig die Zeit liest, oder geschichtlich gebildet ist, der ist hier bereits informiert. In der Geschichte waren es nämlich gerade die Demokraten, die sich für Sklaverei eingesetzt haben. Es waren Demokraten, die die Rassentrennung durchgesetzt haben.
Das ist kein Scherz.
Jedenfalls liest man wohl selbst bei der Welt die Zeit, denn hier wurde bereits 2007 geschrieben:

andreas
4. Nov 08 um 22:31
hallo felix!
schön, dass dominik jemanden gefunden hat, der diese besondere nacht mit ihm verbringt
lg aus wien,
andreas
Bene
4. Nov 08 um 23:29
Naja, ich finde auch, dass sich die meisten zu schnell für Obama entscheiden. Vielleicht, weil Bush für sie die Republikaner im allgemeinen darstellt, oder weil Obama schwarz ist und das mal was neues wäre… Es gibt genug banales Gründe. Ich behaupte von mir nicht, gut genug informiert zu sein um mich zu entscheiden, aber ich habe ja auch nicht die Wahl.
Aufjedenfall kann man auch nicht alle Demokraten über einen Kam scheren. 19. Jahrhundert ist ja nun auch schon was her …