<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!-- generator="wordpress/2.3.1" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>Memo - Dominik Schwarz</title>
	<link>http://www.dominik-schwarz.net/memo</link>
	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
	<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 00:48:49 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.3.1 DE-Edition</generator>
	<language>de</language>
			<item>
		<title>Der sogenannte &#8220;User Generated Content&#8221;</title>
		<link>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2008/03/14/der-sogenannte-user-generated-content/</link>
		<comments>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2008/03/14/der-sogenannte-user-generated-content/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 00:48:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Online]]></category>

		<category><![CDATA[Werbung und Marketing]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dominik-schwarz.net/memo/2008/03/14/der-sogenannte-user-generated-content/</guid>
		<description><![CDATA[funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht.
Wobei, &#8220;Content&#8221; vielleicht schon. Siehe den derzeitigen Platz 1 und die dazugeh&#246;renden usergenerierten Kommentare des Ehre und Karriere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht. Funktioniert nicht.</p>
<p>Wobei, &#8220;Content&#8221; vielleicht schon. Siehe den <a href="http://www.clipfish.de/clip/1967505/">derzeitigen Platz 1 und die dazugeh&#246;renden usergenerierten Kommentare</a> des <del datetime="2008-03-14T00:26:42+00:00"><a href="http://www.werbeblogger.de/2008/02/06/ehre-karriere-ohne-service-plan/">Ehre</a> und <a href="http://www.werbeblogger.de/2008/03/12/fuer-die-ehre-fuer-die-karriere/">Karriere</a></del> <a href="http://www.ehreundkarriere.de/">&#8220;Ehre und Karriere&#8221;-Wettbewerbs</a>. Nochmal: Das ist der Platz 1 nach Uservoting.</p>
<p>Content, okay. Aber Qualit&#228;t?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2008/03/14/der-sogenannte-user-generated-content/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Eine Dekade Internet IV</title>
		<link>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2008/03/04/eine-dekade-internet-iv/</link>
		<comments>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2008/03/04/eine-dekade-internet-iv/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Mar 2008 22:11:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Online]]></category>

		<category><![CDATA[Werbung und Marketing]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dominik-schwarz.net/memo/2008/03/04/eine-dekade-internet-iv/</guid>
		<description><![CDATA[oder: Der Tod der Suchmaschinen, der &#8220;SEO&#8221; und allem anderen.
(Weiter gehts mit dem Thema Umw&#228;lzungen. Die Vorgeschichte dazu findet sich hier, hierund hier.)
Erstens: Suchmaschinen sind eine aussterbende Spezies. Zweitens: Alles Gefasel von der &#8220;Relevanz&#8221;, ich kann es nicht mehr h&#246;ren. Je mehr ich mich mit dem Prinzip des Hypertexts befasse, desto klarer wird wir, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>oder: Der Tod der Suchmaschinen, der &#8220;SEO&#8221; und allem anderen.</p>
<p>(Weiter gehts mit dem Thema Umw&#228;lzungen. Die Vorgeschichte dazu findet sich <a href="http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/11/25/eine-dekade-internet/">hier</a>, <a href="http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/11/27/eine-dekade-internet-ii/">hier</a>und <a href="http://www.dominik-schwarz.net/memo/2008/01/12/eine-dekade-internet-iii/">hier</a>.)</p>
<p>Erstens: Suchmaschinen sind eine aussterbende Spezies. Zweitens: Alles Gefasel von der &#8220;Relevanz&#8221;, ich kann es nicht mehr h&#246;ren. Je mehr ich mich mit dem Prinzip des Hypertexts befasse, desto klarer wird wir, wie un&#252;bersehbar fehlerhaft das System als solches ist.</p>
<p>Tats&#228;chlich sind die Suchergebnisse einer jeden Suchmaschinen alles andere als &#8220;relevant&#8221;. </p>
<p>a) Suchmaschinenergebnisse sind eine k&#252;nstlich getroffenen Vorauswahl</p>
<p>Welche digitale Inhalte erfasst werden k&#246;nnen, bestimmen technologische Voraussetzungen. Text auf Bildern, gesprochene Texte, Technologien wie Flash oder schlicht die Kapazit&#228;tsgrenze des Suchindex einer Suchmaschine filtern Inhalte vor und schlie&#223;en weite Teile schlichtweg aus.</p>
<p>b) Suchmaschinenergebnisse sind Manipulation</p>
<p>&#8220;SEO&#8221;, die so genannte Suchmaschinenoptimierung, ist - jede philosophische/ethische Diskussion dar&#252;ber ausklammernd - in vielen F&#228;llen ein euphemistisches Schlagwort f&#252;r die Manipulation der Ursprungsinformation. Fast alle Ma&#223;nahmen, die &#252;ber eine semantisch korrekte Codedarstellung hinausgehen, ver&#228;ndern die Mutterinformation. Mal mehr, mal weniger:</p>
<p>&#220;berschriften, Seitentitel werden Wortenau angepasst, &#8220;Keyworddichten&#8221; gemessen und ver&#228;ndert und der &#8220;Backlinkhandel&#8221; bl&#252;hte, bis Google einen Riegel vorschob.</p>
<p>Das soeben verlorene Korsett der Zeilenl&#228;nge und Druckerschw&#228;rze, welchem der Text vor so kurzem erst entrann; in Zeiten der Suchmaschinenoptimierung, wie sie heute betrieben wird, bekommt er es wieder angelegt. Wer ob der harten Worte Zweifel an dieser Aussage hegt, der m&#246;ge einmal versuchen, wahrhaftig informative und aussagekr&#228;ftige Inhalte ohne unmittelbare (!) kommerzielle Hintergr&#252;nde zu den Themen &#8220;Private Krankenkasse&#8221;" oder Kredite zu finden. Wikipedia z&#228;hlt nicht.</p>
<p>c) Suchmaschnenergebnisse sind digitale Ergebnisse</p>
<p>Ohne Zweifel, digital ist die Zukunft. Beinahe jede (!) schriftliche- oder bildliche Information, die sek&#252;ndlich in den Industriestaaten im Jahr 2008 erstellt wird, ist digital. Aber Informationen, die zehn Jahre alt sind? Zwanzig? f&#252;nfzig? M&#252;ndliches Wissen? Und vor allem: afrikanisches Wissen? Chinesisches? Der bereits vorliegende Datenbestand mag unvorstellbar gigantisch sein, ist aber verschwindet gering gegen das Wissen der Welt, was analog vorliegt.</p>
<p>Und damit sind wir beim ersten Kernproblem: Das Wissen der Welt liegt in Gr&#246;&#223;enordnungen, die f&#252;r einen Menschen nicht fassbar sind. Lediglich in einem erschreckend geringen Zahlenraum &#8220;begreifen&#8221; wir Zahlen tats&#228;chlich. 10 Millionen oder 100 Millionen jedoch, wer vermag schon zu sagen wie viel das tats&#228;chlich ist. Viel. Haben uns die Medien gesagt.</p>
<p>Ergo: Technologische Probleme werden immer gel&#246;st, fr&#252;her oder sp&#228;ter. B&#252;cher werden bereits jetzt in gro&#223;em Stil digitalisiert und Texterkennungsmechanismen sind auf dem besten Weg, ausgereift zu sein. Und das Internet erreicht fr&#252;her oder sp&#228;ter jeden Kontinent, schon jetzt sind mehr Chinesen online als Amerikaner und bis sie frei schreiben d&#252;rfen ist eine Frage der Zeit. Wir k&#246;nnen also davon ausgehen, dass die Punkte a) und c) gel&#246;st werden.</p>
<p>Bleibt das Problem Mensch: Je gr&#246;&#223;er der Wissensbestand in den Suchmaschinen, desto gezielter und genauer m&#252;ssen die Suchergebnisse werden. &#8220;Seite 1 von 3 Milliarden&#8221; - nicht nur vorstellbar sondern eine reine Frage der Zeit unter den Voraussetzungen des Status Quo. Und wo immer  eine gro&#223;e Anzahl an Bewerbern zusammenkommt, desto h&#228;rter wird der Wettbewerb. Hochkonjunktur f&#252;r Suchmaschinenoptimierer.</p>
<p>Und so sind wir wieder bei den Verifikationsmaschinen, das Zentrum jeder &#220;berlegung, egal aus welcher Richtung sie kommt. Die Verifikationsmaschine, die auf rein technologischer Basis Inhalte pr&#252;ft, und auf das Stichwort pr&#252;ft, was derzeit verst&#252;mmelt und entstellt als &#8220;Relevanz&#8221; daherkommt: Qualit&#228;t.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2008/03/04/eine-dekade-internet-iv/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Eine Dekade Internet III</title>
		<link>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2008/01/12/eine-dekade-internet-iii/</link>
		<comments>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2008/01/12/eine-dekade-internet-iii/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Jan 2008 22:06:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Online]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dominik-schwarz.net/memo/2008/01/12/eine-dekade-internet-iii/</guid>
		<description><![CDATA[Reden wir &#252;ber das Internet. Es werden Umw&#228;ltungen stattfinden, es handelte in diesem Blog bereits davon. Und es f&#228;ngt mit meiner Bielefelder Wohnung im Souterrain an.
Meine Wohnung ist super. Die Lage klasse, der Preis okay, der Fu&#223;boden sch&#246;n. Aber der Umstand, dass sie sich im Souterrain befindet und die daraus resultierende relative Dunkelheit lassen mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Reden wir &#252;ber das Internet. Es werden Umw&#228;ltungen stattfinden, es handelte in diesem Blog bereits davon. Und es f&#228;ngt mit meiner Bielefelder Wohnung im Souterrain an.</p>
<p>Meine Wohnung ist super. Die Lage klasse, der Preis okay, der Fu&#223;boden sch&#246;n. Aber der Umstand, dass sie sich im Souterrain befindet und die daraus resultierende relative Dunkelheit lassen mich nach einer neuen Bleibe suchen. Online, klar. Und kurze Zeit sp&#228;ter habe ich auch tats&#228;chlich mehrere Besichtigungstermine. Ich mache mich auf den Weg und als ich das Treppenhaus betrete wei&#223; ich zwei Dinge:</p>
<p>1. Diese Wohnung werde ich nicht nehmen.<br />
2. Was im Internet kurz- bis mittelfristig passiert, wird sich noch viel schneller und tiefgreifender auf den Alltag auswirken, als ich bisher dachte.</p>
<p>Vom Datenkrakenf&#252;ttern</p>
<p>Was war geschehen? Seit vielen Jahren bin ich Forenbetreiber und seit ebendieser Zeit beobachte ich die Unbek&#252;mmertheit, mit der pers&#246;nliche Informationen ver&#246;ffentlicht werden. Nicht die Adresse oder das Geburtsdatum sind, ganze Lebensgeschichten und Schicksale.</p>
<p>Das ist zwar nichts Neues, aber durch einen Zufall blieb mir die Geschichte einer Nutzerin im Ged&#228;chtnis, die von ihrer Schwester erz&#228;hlte. In epischer Breite legte Sie die Familiensituation dar und berichtete vom Partner der Familienj&#252;ngsten, dessen Nebenverdienst das Dealen sei.</p>
<p>Auch das sicherlich keine unvergessliche Geschichte, h&#228;tte die extrovertierte Familie nicht auch noch einen au&#223;ergew&#246;hnlichen Namen getragen. Und so stand ich nun im Hausflur dieses kleinen Mietshauses im Bielefelder Westen, schaute auf die Klischelschildreihe und kannte die Lebengeschichte und tiefen Geheimnisse der Menschen meiner potentiellen Nachbarwohnung.</p>
<p>Logische Schlussfolgerungen</p>
<p>Erst am Abend wurde mir bewusst, welche Tragweite diese Entdeckung hatte, die man sonst vielleicht als &#8220;kuriose Episode&#8221; abhake k&#246;nnte:</p>
<p>1. Ich habe nie ein Mitglied dieser Familie je getroffen. Ich hatte nie direkten Kontakt. Ich habe keine Nachforschungen angestellt, keine besonderen cleveren Schl&#252;sse gezogen. Ich lediglich auf ein paar Links geklickt und kombiniert.</p>
<p>2. Die Daten dieser (und unz&#228;hliger weiterer Pers&#246;nlichkeitsprofile) sind l&#228;ngst da und sind sogar heute bereits techisch verk&#252;pft. Nochmal: Alle Daten und Informationen sind jetzt in diesem Moment bereits technisch vern&#252;pft!</p>
<p>Blog- und Forenbeitr&#228;ge erlinken auf E-Mail-/Internetadressen die einen Admin-C-Eintrag besitzen, welcher wiederum eine Postadresse enth&#228;lt. Fotos enthalten werden Orten zugeordnet, werden getaggt und beschrieben. Die Googleergebnisse zu Nicknames geben Auskunft &#252;ber Interessensbereiche von Personen. 100% &#246;ffentlich und frei verf&#252;gbar.</p>
<p>Es braucht jedoch noch einen Menschen, der diese Informationen zu einem Bild zusammenf&#252;gt. Ob ein Forenbeitrag eine Geschichte, eine Biographie oder der Bericht &#252;ber eine Dritte Person ist, kann bisher keine Endnutzersoftware feststellen.</p>
<p>Wenn Maschinen kombinieren lernen</p>
<p>Bisher. Schon sind mit Personensuchmaschinen wie Spock erste Anbieter auf dem Markt, die jedoch noch daran kranken, dass sie massiv auf die Mithilfe ihrer 2.0 Community angewiesen sind. Doch bis zum Semantic Web und damit dem erkennen der Inhalte und dem logischen verkn&#252;pfen zwischen Informationen ist es nicht mehr weit. Und nun stelle man sich eine professionelle Aggregation dieser Daten vor.</p>
<p>Man denke zum Beispiel den Tag, an dem dir deine Versicherung k&#252;ndigt, weil sie auf einer Art Google Maps entdeckt hat, dass du deine Wohnung mit jemandem teilst, der professioneller Drogenh&#228;ndler ist.</p>
<p>Oder vielleicht wohnst in der tiefsten Provinz in Sachsen. Online bist du auf einschl&#228;gige linken Portalen gegen Rechtsradikalismus aktiv. Im Web 3.0 findest du in der &#8220;politischen Kartenansicht&#8221; in &#8220;Google Maps&#8221; &#252;ber deiner Wohnung einen roten Punkt. Und offline statten dir die Nachbarn ohne roten Punkt einen Besuch ab.</p>
<p>Zu dystopisch und abwegig? Dann einen Schritt zur&#252;ck: Eine Landkarte, auf der alle Eigent&#252;mer von Domains eingetragen sind. Gesetzlich zwar undenkbar, technisch aber ein alter Hut und kaum weniger unangenehm als obige Beispiele wenn ohne jeden Rechercheaufwand herauskommt, dass du mehr Domains hast, als Freunde, Familie und Arbeitgeber wissen. Und da sind wir auch schon wieder bei den Verifikationsmaschinen.</p>
<p>Die Wohnung habe ich dann wirklich nicht genommen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2008/01/12/eine-dekade-internet-iii/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Pr&#252;fungstag</title>
		<link>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/12/04/pruefungstag/</link>
		<comments>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/12/04/pruefungstag/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Dec 2007 05:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/12/04/pruefungstag/</guid>
		<description><![CDATA[


Is Dexter ill, Is Dexter ill, Is Dexter ill, Is Dexter ill today?Mr Kirk, Dexter&#8217;s in school.I&#8217;m afraid he&#8217;s not, Miss Fishborne.Dexter&#8217;s truancy problem is way out of hand.The Baltimore County school board have decided to expelDexter from the entire public school system.Oh Mr Kirk, I&#8217;m as upset as you to learn of Dexter&#8217;s truancy.But [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="355">
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/U8BWBn26bX0&#038;rel=1&#038;border=0"></param>
<param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/U8BWBn26bX0&#038;rel=1&#038;border=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<blockquote class="webkit-indent-blockquote" style="border-style: none; margin: 0px 0px 0px 40px; padding: 0px"><p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; font-size: 13px; line-height: normal">Is Dexter ill, Is Dexter ill, Is Dexter ill, Is Dexter ill today?<br style="margin: 0px; padding: 0px" /></span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; font-size: 13px; line-height: normal">Mr Kirk, Dexter&#8217;s in school.<br style="margin: 0px; padding: 0px" /></span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; font-size: 13px; line-height: normal">I&#8217;m afraid he&#8217;s not, Miss Fishborne.<br style="margin: 0px; padding: 0px" />Dexter&#8217;s truancy problem is way out of hand.<br style="margin: 0px; padding: 0px" />The Baltimore County school board have decided to expel<br style="margin: 0px; padding: 0px" />Dexter from the entire public school system.<br style="margin: 0px; padding: 0px" /><br style="margin: 0px; padding: 0px" />Oh Mr Kirk, I&#8217;m as upset as you to learn of Dexter&#8217;s truancy.<br style="margin: 0px; padding: 0px" />But surely, expulsion is not the answer!<br style="margin: 0px; padding: 0px" /></span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; font-size: 13px; line-height: normal">I&#8217;m afraid expulsion is the only answer!<br style="margin: 0px; padding: 0px" />It&#8217;s the opinion of the entire staff that Dexter is criminally insane.</span></p></blockquote>
<p>Ende einer &#196;ra. Vielleicht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/12/04/pruefungstag/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Eine Dekade Internet II</title>
		<link>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/11/27/eine-dekade-internet-ii/</link>
		<comments>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/11/27/eine-dekade-internet-ii/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 22:58:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Online]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/11/27/eine-dekade-internet-ii/</guid>
		<description><![CDATA[12:53:29 Katja: guck mal fraukes und mein scrabblespiel an! ich bin drauf verlinkt, also einfach &#252;ber meine seite
12:54:36 Dominik: welches  social network? 
Social Netzwerke. So recht einschlafen konnte ich gestern dann nicht, zu lange besch&#228;ftigte mich die Frage nach dem Sinn von Sozialen Netzwerken im Allgemeinen. Dabei ging es nicht um die Frage, ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><span style="font-family: 'Lucida Grande'; font-size: 12px; line-height: normal" class="Apple-style-span"><span style="color: #808080">12:53:29</span> <span style="color: #000080">Katja: </span>guck mal fraukes und mein scrabblespiel an! ich bin drauf verlinkt, also einfach &#252;ber meine seite</span><br />
<span style="font-family: 'Lucida Grande'; font-size: 12px; line-height: normal" class="Apple-style-span"><span style="color: #808080">12:54:36</span> <span style="color: #008000">Dominik: </span><span style="font: normal normal normal 12px/normal Helvetica">welches  social network?<span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia; font-size: 16px; line-height: 20px"> </span></span></span></p></blockquote>
<p>Social Netzwerke. So recht einschlafen konnte ich gestern dann nicht, zu lange besch&#228;ftigte mich die Frage nach dem Sinn von Sozialen Netzwerken im Allgemeinen. Dabei ging es nicht um die Frage, ob das hundertste Web 2.0 Netzwerk f&#252;r <a href="http://fm4.orf.at/grissestermann/180887/main">geh&#246;rlose und alleinerziehende Maori</a> Sinn ergibt, sondern vielmehr, ob alle Portale dieser Art zusammen mehr sein k&#246;nnen, als reine Kontaktdatenspeicher.</p>
<p>Kernproblem jedes Netzwerks und zudem v&#246;llig unnat&#252;rlich ist die gleiche Wertigkeit aller Kontakte. F&#252;r das System macht es keinen Unterschied, ob ich einen Gesch&#228;ftspartner, meine Freundin oder einen mir pers&#246;nlich unbekannten Blogleser zu meinen &#8220;Freunden&#8221; respektive &#8220;Businesskontakten&#8221; hinzuf&#252;ge, Kontakt ist Kontakt. Und genau dieses kommunistische Freundschaftsdilemma macht Xing, StudiVZ und Co. v&#246;llig wertlos, wenn es um die qualitative Beurteilung einer Beziehung geht. Dazu kommt, dass jeder Nutzer auch noch pers&#246;nliche Vorstellungen hat, wie solche Kontaktlisten zu f&#252;hren sind, wer hinzugef&#252;gt wird und wer nicht.<br class="webkit-block-placeholder" /></p>
<p>Zur Realisierung einer funktionierenden &#8220;Kontaktqualit&#228;tsbeurteilung&#8221; kommen zwei L&#246;sungsans&#228;tze in Betracht.</p>
<h2>Der H&#228;ndische.</h2>
<p>In einer wie auch immer gearteten Funktion legen die Nutzer selbst die Qualit&#228;t eines Kontaktes fest. Egal welchen intelligenten Mechanismus man vorsetzt, im Endeffekt wird jeder Kontakt bewertet: &#8220;Gesch&#228;ftskollege: 2 Punkte, Stammkunde 5 Punkte, Geliebte: 8 Kunde&#8221;. Reziprok hoch gewertete Beziehungen werden dann in beliebiger Art und Weise gewichtiger dargestellt als nieder Bepunktete.</p>
<p>Aber schon das Beipiel zeigt, dass die manuelle Bewertung keine realistische Ausgabe liefern wird. Zu subjektiv sind die unterschiedlichen Eindr&#252;cke, Eigeninteressen bestimmen die Punktvergabe und wer nicht jedem neuen Freund die H&#246;chspunktzahl gibt, w&#252;rde nur all zu schnell ins virtuellsoziale Abseits geraten. Und ein Netzwerk,in dem sich alle gegenseitig hochbieten ist ad absurdum gef&#252;hrt, sprich: die h&#228;ndische Methodik ist Quatsch.</p>
<h2>Die Automatisierte.</h2>
<p>F&#252;r ein leider nie realisiertes Projekt gab es folgenden Plan: Das Hinzuf&#252;gen zu Freunden auf die Kontaktliste sollte automatisiert geschehen. Ab einer gewissen Summe von Profilaufrufen, G&#228;stebucheintr&#228;gen und privaten Nachrichten werden beide Nutzer gegenseitig als Kontakt gesetzt. Technisch absolut keine Herausforderung, schlie&#223;lich kann alles mitgeloggt werden, rechtliche Aspekte mal ganz bei Seite gelassen. Der Vorteil scheint auf der Hand zu liegen: Das System ermittelt automatisiert und unbestechlich der Wert aller Kontakte und kann so eine realistische Gewichtung ausgeben. Doch auch das ist eine Sackgasse: Als geschlossenes System mag das vielleicht funktionieren. So bald aber auch nur eine Kontaktm&#246;glichkeit hinzukommt und somit die Datenaufzeichnung umgangen wird, ist die Wertung unvollst&#228;ndig und schon bald v&#246;llig verzerrt. Auch dies somit Quatsch.</p>
<p><span style="font-style: italic" class="Apple-style-span">Telefon in die Hand nehmen, anrufen. Ist sowieso besser, als den ganzen Tag nur in </span><a href="http://someecards.com/upload/breakup/i_still_want_to_be_facebook_friends.html"><span style="font-style: italic" class="Apple-style-span">Facebook</span></a><span style="font-style: italic" class="Apple-style-span"> rumzuh&#228;ngen, jaja, wissen wir doch. Und &#252;berhaupt, wo ist der Gewinn, Beziehungen zu gewichten und vergleichbar zu machen, Privatsph&#228;re ist Privatsh&#228;re. Nicht?</span></p>
<p>Noch. Zumindest meistens. Zu keinem Zeitpunkt der Geschichte wurden mehr Informationen publiziert und zu keinem Zeitpunkt waren unsere Leben besser dokumentiert. Chat im Instant Messanger, &#8216;ne neue Nachrichten im Social Network A und im Social Network B wurde soeben ein Bild von der Party gestern mit meinem Namen getaggt. Suchmaschine G kennt und speichert s&#228;mtliche Suchanfragen und die Toolbar zeichnet auf, welche Seiten ich besuche und wie oft. Schnell einen Anruf t&#228;tigen &#252;ber IP-Telefonie und ein ver&#246;ffentlichtes Dokumente online zu zweit bearbeiten.  Einen Blogeintrag dar&#252;ber verfassen und beim Freund kommentieren und auf die Fotos im Social Network B verweisen. Eine Mail &#252;ber den Webmailprovider abrufen: Die Freundin hat den <a href="http://gmpg.org/xfn/">XNF-Status</a> in ihrem Backlink von rel=&#8221;spouse met&#8221; auf rel=&#8221;met&#8221; ge&#228;ndert. Schei&#223;e!</p>
<p>Man muss wahrlich kein Orwell sein, um sich auszumalen, was m&#246;glich wird, wenn Onlinedienste nach und nach Schnittstellen mit Profilgewichtungen der beschriebenen Art zur Verf&#252;gung stellen w&#252;rden, der &#8220;Bundestrojaner&#8221; wird dann ganz schnell zum frommen Wunsch. <span style="font-style: italic" class="Apple-style-span">User Generated Gl&#228;serner Mensch</span> hei&#223;t das dann wohl. Schon bald in der &#246;ffentlichen Betaphase.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Und noch ein kleiner Nachtrag zum <a href="http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/11/25/eine-dekade-internet/">Zehnj&#228;hrigen, Teil I</a>: Internet in Augsburg bei Apfelschorle muss sogar noch fr&#252;her gewesen sein, sagt <a href="http://sibylle.co.nz/">meine Schwester Sibylle</a>. Sp&#228;testens Mitte 1996, das Jahr drauf war sie dann schlie&#223;lich schon weg.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/11/27/eine-dekade-internet-ii/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Eine Dekade Internet</title>
		<link>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/11/25/eine-dekade-internet/</link>
		<comments>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/11/25/eine-dekade-internet/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Nov 2007 19:13:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Online]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/11/25/eine-dekade-internet/</guid>
		<description><![CDATA[
Im bereits vor der T&#252;r stehenden n&#228;chsten Jahr wird es eine Dekade, dass ich im Internet bin. Der allererste Kontakt mit dem Medium liegt sogar noch ein wenig l&#228;nger zur&#252;ck. Die Universit&#228;t Augsburg, an der meine Schwester zu diesem Zeitpunkt studierte, hatte mindestens einen Computersaal mit frei zug&#228;nglichem Netzanschluss und auch so kuriose Dinge wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://web.archive.org/web/20000301005444/www.ebay.de/"><img src="http://www.dominik-schwarz.net/memo/wp-content/uploads/2007/11/screenshot_ebay_1998.jpg" alt="Ebay im Jahr 1999 (via archive.org)" border="0" /></a><a href="http://web.archive.org/web/20000301005444/www.ebay.de/"></a></p>
<p>Im bereits vor der T&#252;r stehenden n&#228;chsten Jahr wird es eine Dekade, dass ich im Internet bin. Der allererste Kontakt mit dem Medium liegt sogar noch ein wenig l&#228;nger zur&#252;ck. Die Universit&#228;t Augsburg, an der meine Schwester zu diesem Zeitpunkt studierte, hatte mindestens einen Computersaal mit frei zug&#228;nglichem Netzanschluss und auch so kuriose Dinge wie ein &#8220;Internetcafé&#8221; gab es dort. Ein Café, in dem man vor Computern sitzt und per &#8220;surfen&#8221; in irgend ein &#8220;Netz&#8221; kann - 1997 f&#252;r die meisten Menschen eine ziemlich kuriose Vorstellung. Und auch ich, mit einer Kindheit g&#228;nzlich ohne Unterhaltungselektronik fand das alles schon ziemlich aufregend. Ich habe eine gro&#223;e Apfelsaftschorle getrunken und wir haben <span style="text-decoration: line-through" class="Apple-style-span">das Intro</span> den Vorspann von &#8220;Verbotene Liebe&#8221; als Video heruntergeladen und auf einer 3,5&#8243;-Diskette gespeichert. Weil es ging.</p>
<p>Auch den zweiten Kontakt mit dem Internet habe ich meiner Schwester zu verdanken: Sie wandert aus. Telefonieren ist bereits im Inland teuer, von Anrufen ins Ausland ganz zu schweigen und auch Billigvorwahlen sind noch Jahre entfernt. Gute Argumente f&#252;r das Internet, meinte meine Schwester und ich nat&#252;rlich auch. Stimmt, meinten meine Eltern und f&#252;r 169 DM gibt es das Einsteigerpaket von der Telekom. Ein 28k-Modem an den Com-Port des 486er und schon l&#228;ufts. Zumindest in meiner Erinnerung, in der Realit&#228;t m&#252;ssen mindestens eine Deckenbohrung und etliche Stunden Konfiguration dazwischengelegen haben. Doch irgendwann l&#228;uft es. Und weil mit dem Einw&#228;hlen per Modem die Analogleitung belegt ist, war 1998 auch das erste von mehreren Jahren, in denen mein Elternhaus telefontechnisch von der Au&#223;enwelt abgeschnitten war.</p>
<p>Aus dem selben Jahr stammt auch meine erste Webseite. Ein Freund kannte sich schon ein wenig mit dem &#8220;Netscape Composer&#8221; aus, einem HTML-Editor eines Browsers, dessen Kindeskind heute Firefox ist. Ich habe einen animierten, rennenden <a href="http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.cybertaro.de/homepagebastler/elch.gif&amp;imgrefurl=http://www.cybertaro.de/homepagebastler/hpbastler7.htm&amp;h=88&amp;w=64&amp;sz=19&amp;hl=de&amp;start=1&amp;sig2=Vf00msM7Savz0MdeFUEBtA&amp;um=1&amp;tbnid=2EInCl53Z5bHqM:&amp;tbnh=77&amp;tbnw=56&amp;ei=jMNJR-O8OpGK0gTO0NzfCQ&amp;prev=/images%3Fq%3Drennender%2Belch%26svnum%3D10%26um%3D1%26hl%3Dde%26safe%3Doff%26sa%3DG" rel="nofollow">Elch</a> eingebaut und ein sich unendlich wiederholendes Puzzelbild im Hintergrund. Ich habe Comic Sans verwendet und &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deppenapostroph">Dominik&#8217;s</a>&#8221; geschrieben. Ja, so war ich.</p>
<p>Und trotzdem hatte ich beinahe allen um mich herum etwas voraus: Ich wusste, was das Internet ist. Sehr lange Zeit musste ich den meisten Menschen um mich herum erkl&#228;ren, was es &#252;berhaupt mit diesem Hobby auf sich hat und was man in diesem WWW so machen kann. Zum Beispiel sich bei eBay anmelden. Oder downloaden: eine gezippte .mp3 in einem halben Nachmittag war da ein gutes Ergebnis. Sofern man nicht vorher aus dem Netz geschmissen wurde. Oder wer anrufen wollte. Oder ein noch tolleres animiertes gif auftauchte.</p>
<p>Doch ich verheddere mich. Worauf ich eigentlich hinaus m&#246;chte ist nur folgendes: Mein Vater hat mit dem heutigen Tage mehr als doppelt (!) so viele Bewertungen bei eBay wie ich.</p>
<p>Die Zukunft, sie ist da.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/11/25/eine-dekade-internet/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Delicious Library</title>
		<link>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/11/20/delicious-library/</link>
		<comments>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/11/20/delicious-library/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 22:42:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Software]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/11/20/delicious-library/</guid>
		<description><![CDATA[
Ich liebe Kategorisierung. Und die Ordnung, die dadurch entsteht. Mein B&#252;cherregal &#8220;A&#8221;, 4&#215;4 quadratische F&#228;cher, ist in absteigender Reihenfolge nach Themengebiet, Anspruch und Buchformat sortiert. Ein Faible, keine Manie.
Was fehlt, ist eine Suchfunktion. Meine Musik habe ich komplett digital in iTunes, alle digitalen Bilder (mittlerweile) in einer iPhoto Bibliothek. Beides kann ich mit Hilfe von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.dominik-schwarz.net/memo/wp-content/uploads/2007/11/delicious-library.jpg" style="border-width: 0px" alt="Delicious Library" /></p>
<p>Ich liebe Kategorisierung. Und die Ordnung, die dadurch entsteht. Mein B&#252;cherregal &#8220;A&#8221;, 4&#215;4 quadratische F&#228;cher, ist in absteigender Reihenfolge nach Themengebiet, Anspruch und Buchformat sortiert. Ein Faible, keine Manie.</p>
<p>Was fehlt, ist eine Suchfunktion. Meine Musik habe ich komplett digital in iTunes, alle digitalen Bilder (mittlerweile) in einer iPhoto Bibliothek. Beides kann ich mit Hilfe von Stichworten durchsuchen. W&#228;re es nicht grandios, auch sein B&#252;cherregal komplett durchsuchen zu k&#246;nnen? Die Inhalte aller Romane und Lehrb&#252;cher digital vorliegen und zur Weiterverarbeitung freigegeben zu haben? Zugegeben, letzteres dauert noch, aber die <a href="http://books.google.de/">Google B&#252;chersuche</a> ist auf genau dem Weg dorthin. Eine selbst zusammengestellte Bibliothek kann mit Hilfe einer Volltextsuche von der ersten bis zur letzten Seite auf beliebigen Suchphrasen gescannt werden. Bei Romanen &#8220;nett&#8221;, bei Fachb&#252;chern eine absolute &#8220;Killeraplikation&#8221; und unheimlich praktisch.</p>
<p>Lizenzprobleme, eine m&#228;&#223;ig attraktive &#220;berfl&#228;che, ein Betastatus und nicht zuletzt die Tatsache, dass naturgem&#228;&#223; nur ein Bruchteil aller B&#252;cher auch tats&#228;chlich bei Google Books verf&#252;gbar ist macht die Sache im Jahr 2007 noch nicht sonderlich spannend. Doch das kommt, ich bin sicher. Bis dahin muss eine reine Katalogisierung der eigenen Bibliothek genug sein und was k&#246;nnte es da f&#252;r eine sch&#246;nere Software geben als <a href="http://www.delicious-monster.com/">Delicous Library</a> (OS X). Das &#8220;digitale Medienregal&#8221; verwaltet neben Drucksachen auch Musik (uninteressant, da in iTunes), Spiele (uninteressant, mangels Besitz) und DVDs und die Verwaltung einer Ausleihliste ist auch mit drin.</p>
<p>Was bei Google staubtrockene Arbeit ist, macht mit DL unheimlich Spa&#223;: Mit einer integrierten iSight oder jeder anderen Webcam einfach den Barcode des Buchs, der CD oder der Spielepackung in die Kamera halten und nach einem Supermarkkassenpiepsen ist das Medium erkannt und Cover, Titel, Beschreibung und alle anderen Daten werden von amazon.de gezogen. Sekundenbruchteile sp&#228;ter erscheint der soeben gescannte Artikel neu in der Bibliothek. Die Ansicht kann wie gewohnt stufenlos gezoomt werden und schon nach kurzer Zeit ist eine stattliche Anzahl an Artikeln, ordentlich nach Verfasser gereiht, auch digital angelegt. &#8220;Im Handumdrehen&#8221;, wie die Werbung sagen w&#252;rde. Und tats&#228;chlich funktioniert die Erkennung des Barcodes erstaunlich gut. Lediglich Sonderausgaben und B&#252;cher aus vor-ISBN-Zeiten m&#252;ssen nat&#252;rlich h&#228;ndisch angelegt werden. Abgesehen davon erkennt DL alle Ausgaben korrekt und zuverl&#228;ssig.</p>
<p>Und nun? Nun warte ich auf den Tag, an dem ich den Export meiner gepflegten Bibliothek bei Google hochladen kann und s&#228;mtliche B&#252;cher durchsuchbar sind. Dann werde ich nach einem Stichwort Googeln und ich werde wissen, in welchem der 4&#215;4 quadratischen F&#228;cher die gesuchten Inhalte stehen. Wie gesagt, ein Faible. Keine Manie.</p>
<p><img src="http://www.dominik-schwarz.net/memo/wp-content/uploads/2007/11/delicious-library_lizenz.jpg" alt="Delicious Library Lizenz" /><br class="webkit-block-placeholder" /></p>
<p>Wof&#252;r der Kauf sich schon gelohnt hat: Mal ehrlich, wer hat bei so einer Meldung nach dem Bezahlvorgang kein gutes Gef&#252;hl?</p>
<p>(Gut, es war nat&#252;rlich etwas ungeschickt die Software in der Version 1.6.6 zu kaufen, keine 30 Tage nachdem die grandiose general&#252;berholte <a href="http://theocacao.com/document.page/505">Version 2</a> mit der Bemerkung &#8220;soon&#8221; angek&#252;ndigt wird. Aber vielleicht bekommen ja K&#228;ufer der 1.6.6. das Update gratis. Vielleicht wenn ich lieb frage?</p>
<p><em>Dear friends visiting me by googling yourselves: I&#8217;ve just purchased DL 1.6. Damnit, it&#8217;s really cool, i love it! But now I found out that you&#8217;ve made DL even hotter and will release it &#8220;soon&#8221;. But my money has gone and I&#8217;m not able to buy the new version as well. What about that: Free upgrade for customers that  bought after th 15th of november. That would be great. Really. Thanks!</em>)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/11/20/delicious-library/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Vom Wunschdenken l&#228;ngst &#220;berholter</title>
		<link>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/11/18/vom-wunschdenken-laengst-ueberholter/</link>
		<comments>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/11/18/vom-wunschdenken-laengst-ueberholter/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Nov 2007 20:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/11/18/vom-wunschenken-laengst-ueberholter/</guid>
		<description><![CDATA[
(&#8221;Neue Trends und Entwicklungen in der Medienbranche&#8221;, so der Klappentext, f&#228;nden in der dritten, general&#252;berholen Auflage des &#8220;Kompendium der Mediengestaltung&#8221; f&#252;r Digital- und Printmedien Eingang.
Schade nur, dass in dem 2005 (!) erschienenen Quasi-Standardwerk f&#252;r die rund 7.000 Mediengestalterazubis (inklusive Nonprint) Jahr f&#252;r Jahr zwar der &#8220;Netscape Navigator&#8220;, nicht aber Firefox Erw&#228;hnung findet. Schade, dass der laxe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.dominik-schwarz.net/memo/wp-content/uploads/2007/11/kompendium_mediengestaltung.jpg" style="border-style: initial; border-color: initial; border-width: 0px" alt="Aus dem Vorwort zum Kompendium der Mediengestaltung" /></p>
<p>(&#8221;Neue Trends und Entwicklungen in der Medienbranche&#8221;, so der Klappentext, f&#228;nden in der dritten, general&#252;berholen Auflage des &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Kompendium-Mediengestaltung-f&#252;r-Digital-Printmedien/dp/3540242589">Kompendium der Mediengestaltung</a>&#8221; f&#252;r Digital- und Printmedien Eingang.</p>
<p>Schade nur, dass in dem 2005 (!) erschienenen Quasi-Standardwerk f&#252;r die rund 7.000 Mediengestalterazubis (inklusive Nonprint) Jahr f&#252;r Jahr zwar der &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Browserkrieg#Microsoft_gewinnt_den_Browserkrieg">Netscape Navigator</a>&#8220;, nicht aber Firefox Erw&#228;hnung findet. Schade, dass der laxe Schreibstil zwar bestimmt den ein oder anderen Pseudokreativen anspricht, inhaltlich aber h&#228;ufig ungenau ist. Schade, dass im Flie&#223;text Smilies intergiert sind (!), die Argumentation f&#252;r Barrierefreie Webseiten aber bei &#8220;Damit gewinnen Sie Auftr&#228;ge aus &#246;ffentlicher Hand&#8221; endet und kein Wort dar&#252;ber verliert, ob es nicht prinzipiell richtig sein k&#246;nnte, Behinderte zu integrieren. Schade, dass die Inhalte didaktisch streckenweise v&#246;llig konfus und unbrauchbar aufbereitet sind. Und schade, dass bereits im Vorwort solch ein wie bereits oben abgebildeter grandioser Bullshit steht!)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/11/18/vom-wunschdenken-laengst-ueberholter/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Memo&#8221; jetzt auch mit RSS-Feed</title>
		<link>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/11/17/memo-jetzt-auch-mit-rss-feed/</link>
		<comments>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/11/17/memo-jetzt-auch-mit-rss-feed/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Nov 2007 12:08:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/11/17/memo-jetzt-auch-mit-rss-feed/</guid>
		<description><![CDATA[Es hat gedauert, aber nun ist auch endlich das erledigt: Mit dem Update auf Wordpress 2.3.1 funktionieren auch hier wieder der RSS-Feed f&#252;r Beitr&#228;ge. (Ich wei&#223;, das Template ist noch immer nicht Internet-Explorer tauglich. Folgt, bei Gelegenheit.)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es hat gedauert, aber nun ist auch endlich das erledigt: Mit dem Update auf Wordpress 2.3.1 funktionieren auch hier wieder der <a href="http://www.dominik-schwarz.net/memo/feed/">RSS-Feed f&#252;r Beitr&#228;ge</a>. (Ich wei&#223;, das Template ist noch immer nicht Internet-Explorer tauglich. Folgt, bei Gelegenheit.)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/11/17/memo-jetzt-auch-mit-rss-feed/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Wer wird nicht Million&#228;r?</title>
		<link>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/11/11/wer-wird-nicht-millionaer/</link>
		<comments>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/11/11/wer-wird-nicht-millionaer/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Nov 2007 21:16:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Film und Fernsehen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/11/11/wer-wird-nicht-millionaer/</guid>
		<description><![CDATA[
Die synthetischen Choralstimmen setzen zu einem halbmin&#252;tigen Aaaaaaaaaaaaaa an. Der Herzschlagbeat: Ta dadada - Ta dadada - Ta dadada - Ta dadada - Ta dadada - Ta dadada - Ta dadada - Ta dadada - Ta dadada - Ta dadada - Ta dadada - Ta dadada - Ta dadada - Ta dadada - Ta dadada [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.dominik-schwarz.net/memo/wp-content/uploads/werwirdmillionaer.jpg" alt="Wer wird Million&#228;r?" /></p>
<p>Die synthetischen Choralstimmen setzen zu einem halbmin&#252;tigen Aaaaaaaaaaaaaa an. Der Herzschlagbeat: Ta dadada - Ta dadada - Ta dadada - Ta dadada - Ta dadada - Ta dadada - Ta dadada - Ta dadada - Ta dadada - Ta dadada - Ta dadada - Ta dadada - Ta dadada - Ta dadada - Ta dadada - Ta dadada. Kleine space-ige T&#246;ne hetzen in Wellen die Tonleiter rauf und runter. Plingplamplumplim plingplamplumplim plingplamplumplim plingplamplumplim. Und das Ganze von vorn! Aaaaaaaaaa Ta dada plingplamplumplim Ta dadada Aaaaaaaaaa Ta dadada plingplamplumplim.</p>
<p>Also, zumindest im Fernsehen ist das so. Tats&#228;chlich st&#246;ren nur die in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden heruntergeworfenen Abstimmger&#228;te f&#252;r das Publikum die Stille im Studio. Die Musik, die vermutlich ein Gro&#223;teil der Deutschen ohne langes Z&#246;gern der Sendung zuordnen k&#246;nnte, wird erst im Nachhinein eingef&#252;gt. Herzlich Willkommen und zu einem Freitag Abend mit &#8220;<a href="http://www.rtl.de/quiz/quiz_werwirdmillionaer.php">Wer wird Million&#228;r</a>&#8220;!</p>
<p>Ich will gerade in die Mittagspause, als eine unbekannte Nummer auf meinem Handy klingelt. <em>&#8220;Hallo, hier Endemol!</em>&#8221; Endemol? Moment, die machen doch&#8230; &#8220;<em>Wer wird Million&#228;r und der Computer hat Sie ausgew&#228;hlt, herzlichen Gl&#252;ckwunsch! Sind Sie allein im Raum, ich werde Ihnen dann ein paar offene Fragen ohne vorgegebene Antwortm&#246;glichkeiten stellen!</em>&#8221; Etwas verdutzt lege ich meine Jacke wieder hin. Erst 3 Tage ist es her, dass ich mich zum ersten Mal f&#252;r die Sendung beworben habe und eine Onlinefrage ausf&#252;llte. &#8220;<em>Wie hei&#223;t Jogi L&#246;w mit Vornamen richtig? Welches Metall verbirgt sich hinter der chemischen Abk&#252;rzung Zn? Wie hei&#223;t der gro&#223;e Fels in Australien, der auch Wahrzeichen des Landes ist?</em>&#8221; Mein Kollege bedeutet mir durch die Glast&#252;r, dass die Pizza gerade geliefert wurde. Jetzt nicht! &#8220;<em>In welchem Bundesland liegen Konstanz und Mannheim? Welche Zahl zwischen 9 und 19 ergibt die Quersumme 2? Judith Holofernes spielt in welcher bekannten deutschen Band?</em>&#8221; Ein paar Lebenseckdaten von mir, dann zum Abschluss eine Sch&#228;tzfrage: &#8220;<em>Wie lange brauchte der diesj&#228;hrige Gewinner des Iron-Man-Contests, um ins Ziel zu kommen?</em>&#8221;</p>
<p>&#8220;Sollte es geklappt haben, rufe ich Sie bis sp&#228;testens Montag Abend zur&#252;ck!&#8221; und das Gespr&#228;ch endet. Schnell google ich, ob ich mit Zink auch recht hatte und stelle zudem fest, dass ich mit meinem Tipp &#8220;8 Stunden&#8221; bei der Sch&#228;tzfrage lediglich 15 Minuten daneben lag. Als ich zum essen kam, war die Pizza l&#228;ngst kalt.</p>
<p>Hinter den Kulissen w&#228;hlten die Mitarbeiterinnen von Endemol zu dieser Zeit 99 weitere Nummern, die der Zufallsgenerator ausspuckte. Die 10 besten dieser 100 Bewerber stellen dann die Kandidaten im Studio. Und tats&#228;chlich klingelt am Freitag erneut das Handy mit unbekannter Nummer. &#8220;<em>Hallo, ich bins nochmal von Endemol! Es hat geklappt!</em>&#8221;</p>
<p>Keine 14 Tage sp&#228;ter ist der Aufahmetermin. Drei Sendungen werden hintereinander aufgezeichnet, jeweils am Dienstag Abend. Per E-Mail erhalte ich Unterlagen mit den Anlagen A bis H, scanne meinen Personalausweis, ein Bild und stehe vor der schwierigen Wahl, 3 komplette Garnituren mitbringen zu m&#252;ssen. Sollte ich &#220;berhangkandidat werden, muss ich in der n&#228;chsten Sendung nat&#252;rlich andere Kleidung tragen, genau wie meine Begleitperson. Tragen darf ich was ich will, wohl soll ich mich f&#252;hlen sagt Anlage D. Es sei denn ich f&#252;hle mich in Kleidung wohl, die komplett wei&#223;, komplett schwarz, knallrot, gestreift, gepunktet, gemustert oder gestrickt ist, das sind schlechte Kombinationen f&#252;r die Technik.</p>
<p>Ich habe Gl&#252;ck und mein Outfit wird am Aufzeichnungstag abgesegnet. Es folgt ein Vorbriefing und die Vertragsunterzeichnung. Das Schriftst&#252;ck ist liberaler als erwartet. RTL erh&#228;lt das Recht am Bild und darf bis in alle Ewigkeit Sendungen, DVDs, Spiele und Webseiten mit meinem Konterfei schm&#252;cken. Das liegt bei einem Medienunternehmen allerdings auch nahe und ist in diesem Fall in Ordung, schlie&#223;lich habe ich mich beworben. Dar&#252;ber hinaus verpflichte ich mich zur Mitwirkung und nenne keine Markennamen, so lange mich Herr Jauch nicht explizit danach fragt. Der Datenverwertungspassus ist streichbar und so setze ich meine Unterschrift auf das Papier.</p>
<p>Dann eine Testrunde im Studio. Auf den ersten Blick ist es klein, auf den zweiten auch noch dreckig. Die St&#252;hle der Kandidaten d&#252;rfen wir jetzt, so sagt Berufsvorgl&#252;her Frank, an den schwarzen Klebekreuzen auf dem PVC-Boden ausrichten. Das Publikum sitzt auf provisorisch erscheinenden Trib&#252;nen, die mit ikea&#228;hnlichen St&#252;hlen ausgestattet sind. Auf dem Rand liegen die Fernbedienungen f&#252;r den Publikumsjoker. Frank wird sp&#228;ter sagen &#8220;Bitte, bitte nicht runterwerfen.&#8221; Es wird nie n&#252;tzen. Dann spielen wir eine Auswahlrunde auf den Touchscreens und nehmen jeweils einmal in der Mitte Platz. &#8220;Sie bitte in die linke Kamera l&#228;cheln&#8221; und ich l&#228;chle in die linke Kamera. Ende der Probe.</p>
<p>Sp&#228;ter schaue ich mir im Backstagebereich die Bilder an der Wand an. Armin Assinger ist der &#246;sterreichische G&#252;nther Jauch, nur ohne Witz und Charme. Das Studio ist jedoch das Selbe und so wird donnerstags die &#246;sterreichische Version der weltweit lizenzierten Show gedreht. Meiner Freundin erz&#228;hlt die Stadtf&#252;hrerin auf der Tour f&#252;r die Begleitpersonen, dass eben jede &#8220;Millionenshow&#8221; massive Probleme mit den Zuschauern habe. Beziehungsweise damit, dass es eben keine Zuschauer gibt. W&#228;hrend Publikumskarten f&#252;r die deutsche Sendung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wer_wird_Million&#228;r#Studiopublikum">knapp zwei Jahre</a> im Voraus ausgebucht sind (!), werden von Endemol f&#252;r die Millionenshow Schulklassen rekrutiert, damit das Studio &#252;berhaupt gef&#252;llt ist. Dementsprechend unbeliebt ist dann nat&#252;rlich auch der Publikumsjoker bei den &#246;sterreichischen Kandidaten - in den seltensten F&#228;llen sind K&#246;lner Sch&#252;ler in &#246;sterreichspezifischen Fragen sonderlich firm.</p>
<p>Eine andere Kuriosit&#228;t steht unter den Zuschauerr&#228;ngen. Als Rainer Calmund zu Gast bei Wer wird Million&#228;r war, wurde vorab ein extra Kandidatenstuhl angefertigt. Dieser wird nun entweder f&#252;r schwergewichtige Prominentenspecials verwendet - oder f&#252;r die Sondersendungen im ORF: schlie&#223;lich k&#246;nnen auf dem Stuhl zwei Kinder gleichzeitig sitzen!</p>
<p>Und dann, 17:30 nach der Maske, die sich im Wesentlichen auf abtupfen beschr&#228;nkt, geht es los. Zun&#228;chst mit der Aufzeichnung Nummer eins, die ich im Hauskanal mitverfolgen kann. Der Bass, wann immer die n&#228;chste Frage gestellt wird, kommt zugleich aus dem Fernseher und ist auch in den F&#252;&#223;en zu sp&#252;ren. Zum ersten Mal bin ich dann doch nerv&#246;s. Von den Fragen, die Herr Jauch ein Stockwerk unter mir stellt, wei&#223; ich die H&#228;lfte nicht - was jedoch nicht an der Aufregung liegt, sie &#252;bersteigen schlicht mein Wissen. 7,5 Millionen Zuschauer haben eine der letzten Montagssendungen gesehen, das sind - Kleinkinder abgezogen - knapp 10% aller Bundesb&#252;rger! Kein Platz, an dem man sich unbedingt l&#228;cherlich machen m&#246;chte. F&#252;r 120 Fragen, die Herr Jauch mir stellen k&#246;nnte, habe ich Antworten im Kopf. Wahrscheinlich wird er die 121. Frage stellen und ich kann mich weder an meine Hobbys erinnern, noch in 2 S&#228;tzen erkl&#228;ren, was ich beruflich eigentlich so genau mache. Ach. doch, kann ich. Wird schon! Ne? Ja, doch, wird. Und wenn nicht, es f&#252;hrt eh kein Weg dran vorbei, denn die erste Sendung endet bereits und der &#220;berhangkandidat kommt hoch und zieht sich um, damit er gleich weiterspielen kann. Unten wechselt das Publikum, dann geht es los. Einmarsch der Kandidaten, ein Mal quer durchs Studio laufen, gr&#252;&#223;en, beklatscht werden, hinsetzen. Ohne Kamera, ohne Herrn Jauch. Der ist mittlerweile sowieso schon so oft durch den Flur gelaufen und ist nach Smalltalk kaum mehr ungewohnt. Umso ungewohnter daf&#252;r das Licht, die Kameras und circa 40 Zuschauer, die einem &#252;ber den R&#252;cken auf den Bildschirm schauen. &#8220;<em>Und begr&#252;&#223;en Sie nun unseren Gastgeber: G&#252;nther Jauch!</em>&#8221;</p>
<p>Noch ein Briefing, diesmal f&#252;rs Publikum. Bitte nichts vorfl&#252;stern und auch nicht &#8220;das Zahnarztger&#228;usch machen&#8221;, wenn ein Kandidat falsch tippt. Wenn 200 Menschen mit einem langgedehnten &#8220;fffff&#8221;-Ton die Luft einziehen kommt auch in der Mitte an, dass diese Antwort vielleicht falsch sein k&#246;nnte. Alles klar? Dann los!</p>
<p>&#8220;Vor dieser Frage muss sich keiner f&#252;rchten&#8221; sagt G&#252;nther Jauch und wir sollen &#8220;Au&#223;er&#8221;, &#8220;Spesen&#8221;, &#8220;nichts&#8221; und &#8220;gewesen&#8221; richtig reihen. Ich reihe &#8220;Nichts gewesen au&#223;er Spesen&#8221; und stelle erst bei der Aufl&#246;sung fest, dass das Sprichwort ja andersrum geht. Aber die 2 Sekunden des Konkurrenten h&#228;tte ich sowieso nicht unterbieten k&#246;nnen. Am Ende geht er mit 500,- Euro nach Hause, nicht ohne sich zuvor mehrfach blamiert zu haben. Und w&#228;hrend sich der Kandidat in der Mitte abm&#252;ht, merke ich, wie ich zunehmend ruhiger werde. Von Minute zu Minute reduzieren sich Puls und vor der zweiten Auswahlrunde bin ich bei relativer Entspannung angekommen. Jetzt nochmal konzentrieren:</p>
<p><embed src="http://www.dominik-schwarz.net/filme/system/flvplayer.swf" width="320" height="240" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" flashvars="&#038;displayheight=240&#038;file=http://www.dominik-schwarz.net/filme/tmp.flv&#038;height=240&#038;width=320" /></p>
<p>0,37 Sekunden. Und Susanne brauchte dann bis zum Ende. Das war&#8217;s auch schon, &#8220;<em>jetzt geht es hier weiter mit Mario Barth, einen sch&#246;nen Freitagabend noch!</em>&#8221; Schnell noch ein Foto, dann die Pl&#228;tze f&#252;r die n&#228;chsten frei machen.</p>
<p>Bleiben noch zwei Sachen zu sagen, eigentlich sogar drei:</p>
<p><strong>Erstens: Wie ist er denn nun so, der G&#252;nther Jauch?<br />
</strong>Nett! Professionell und wissend, was er tut, und dabei schlichtweg nett. Und was ihn noch besser charakterisiert: &#8220;Wie im Fernsehen!&#8221;</p>
<p><strong>Zweitens: Bist du nicht entt&#228;uscht?</strong><br />
Nein! Kurioserweise ist mein Umfeld bei weitem entt&#228;uschter als ich selbst. Nat&#252;rlich h&#228;tte ich gerne gewonnen und es war ja auch sehr sehr knapp, aber andererseits habe ich gar nie damit gerechnet in die Mitte zu kommen. Die Auswahlrunden sind reines Gl&#252;ck, die Maler wusste ich, das Sprichwort h&#228;tte ich vielleicht auch mit mehr Zeit falsch gereiht. Zudem: hey, ich bin 22 - ich glaube, ich habe noch mehr Chancen auf Gewinne! Es war ein super interessanter Tag und Fahrt und Hotel und Verpflegung wurden alles bezahlt, was will ich mehr! Und das kleine drittens: Mit Susanne kam jemand dran, der es auch &#8220;verdiente&#8221;. Seit 7 Jahren (!) hat sie sich regelm&#228;&#223;ig beworben, ich hingegen nur ein einziges Mal. Gewusst h&#228;tte ich ihre Fragen dennoch. Ohne Joker!</p>
<p>Und so schnell diese ganze Episode begonnen hat, endet sie auch. Mit einem Aaaaaaaaaa Ta dada plingplamplumplim Ta dadada Aaaaaaaaaa Ta dadada plingplamplumplim.</p>
<p>&#8212;<br />
Im n&#228;chsten Teil: &#8220;VORBEI! Das Leben danach: Wie ich langsam wieder Fu&#223; in der realen Welt fasse.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2007/11/11/wer-wird-nicht-millionaer/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>
