Deutschland wählt den US-Präsidenten: McCain 7% (ist damit noch ärmer als Boy George) und Obama 80%. Mancher Europäer denkt gerne in größeren Zusammenhängen und fragt sich somit: Wie wählen die US-Amerikaner unser Parlament. Hier die vorläufigen Ergebnisse:
Mit freundlicher Unterstützung des NewCastle-Instituts und der freundlichen Genehmigung durch Heinz Harald Mangold.
Oh ja, dieses Internet, von dem immer so viel die Rede ist. Dort gibt es, so haben die Medien festgestellt, von Usern selbsterstelle Videos auf Youtube.
Offensichtlich haben auch die Befürworter von Obama einige Schwierigkeiten mit dem designierten Vize-Präsident Johne Biden. Vielleicht auch wegen seines Ausspruchs gegenüber einem Rollstuhlfahrer auf einer Wahlveranstaltung:
- Jeder Blogpost auf Memo wird nun automatisch getwittert und jeder neue Tweet wird auf Facebook als Status gesetzt. Ich weiß noch nicht genau, wofür das gut ist, aber es geht und ich bekomme erste Besucher über den Election 2008 Channel. Nennt sich wohl SMO.
- Durststrecke im TV. In der ARD murmelt Gerd Ruge nuschelt in das Mikrofon von Anne Will, Kerner sendet live von einer Wahlparty und auf DSF fragt eine junge Dame im Bikini nach Automarken mit O an der zweiten Stelle.
Unser aller Freund George W. Bush bei einer Pressemitteilung neben McCain stehend:
Ich will, dass dieser Mann die Wahl gewinnt.
Wäre es womöglich besser für John McCain gewesen, wenn der ausgewiesene Popularitätsexperte George W. Bush auf diese Äußerung verzichtet hätte? Wir werden es nicht erfahren.
Nie war es so einfach für das Publikum zu sehen, wer ganz objektiv der bessere Kandidat für die us-amerikanische Präsidentschaft ist. Hier geht es ganz amerikanisch zu: Es gibt Gut und es gibt Böse. Auf differenzierte und gerechte Auseinandersetzung kann ganz im Sinne der guten Tradition verzichtet werden.
Was die Meisten aber nicht wissen, oder bisher nicht wussten: Blau war nicht immer die Farbe der Guten. Wer regelmäßig die Zeit liest, oder geschichtlich gebildet ist, der ist hier bereits informiert. In der Geschichte waren es nämlich gerade die Demokraten, die sich für Sklaverei eingesetzt haben. Es waren Demokraten, die die Rassentrennung durchgesetzt haben.
Das ist kein Scherz.
Jedenfalls liest man wohl selbst bei der Welt die Zeit, denn hier wurde bereits 2007 geschrieben:
Memo ist der Notizzettel für Gedanken, Ideen und Kommentare, Ablagefläche für Dinge die mich interessieren und bewegen, Ort für Experimente. Man kann es Weblog nennen, muss man jedoch gar nicht.