"But I... I... I think you're the fucking Antichrist."
Archive for the ‘Allgemein’ Category
Kommentar von Wahlpartynacht-Studiogast Felix
Nie war es so einfach für das Publikum zu sehen, wer ganz objektiv der bessere Kandidat für die us-amerikanische Präsidentschaft ist. Hier geht es ganz amerikanisch zu: Es gibt Gut und es gibt Böse. Auf differenzierte und gerechte Auseinandersetzung kann ganz im Sinne der guten Tradition verzichtet werden.
Was die Meisten aber nicht wissen, oder bisher nicht wussten: Blau war nicht immer die Farbe der Guten. Wer regelmäßig die Zeit liest, oder geschichtlich gebildet ist, der ist hier bereits informiert. In der Geschichte waren es nämlich gerade die Demokraten, die sich für Sklaverei eingesetzt haben. Es waren Demokraten, die die Rassentrennung durchgesetzt haben.
Das ist kein Scherz.
Jedenfalls liest man wohl selbst bei der Welt die Zeit, denn hier wurde bereits 2007 geschrieben:
Die Demokraten im Süden waren nicht nur liberal, sondern auch eine Lynchmord-Partei. Demokraten deckten den Ku-Klux-Klan, der sich aus ihren Reihen rekrutierte. Demokraten schrieben die Gesetze zur Rassentrennung, die nach einer Pamphletfigur aus dem 19.Jahrhundert Schwarze als „Jim Crow“ verächtlich machten.
Ein schwarzer McCain und ein weißer Obama. Cool!
Schonmal bookmarken. Googlekarte mit den Wahlergebnissen.

Los geht’s mit der großen Wahlnacht – dem größten Hollywood Politikereignis seit Paris Hilton der letzten Wahl. Mal sehen, wie lange wir durchhalten, offizieller Start ist um Punkt Null Uhr mit den ersten Ergebnissen aus den östlichen Staaten. Hier auf Memo ist mit erhöhter Updatefrequenz bis in die Morgenstunden zu rechnen.
Wo seid ihr noch, ihr livebloggenden Deutschen?
Michelle wollte nicht, dass er zu arrogant rüberkommt und sie gab ihm einen guten Rat. “Vermassel es nicht, Junge!”
21:07 – arte
“Das Duell 2008″
Ich möchte es hier noch einmal ganz ausdrücklich betonen: Barack Obama spricht zum Thema Schrumpfköpfe! Das finde ich nicht nur ausgesprochen bemerkenswert sondern auch ausgesprochen sympatisch, denn schließlich gibts es für zehnjährige Jungs wohl tatsächlich wenig faszinierendere Dinge als Schrumpfköpfe. Disneyland mochte er übrigens auch.

Noch viel cooler als mein iSchrei damals: “I scream, you scream..” von balsamia
via swissmiss
Christoph Rehage läuft. Läuft von Bejing, heim nach Bad Nenndorf. Durch China, Kasachstan, Usbekistan, Turkmenistan, Iran, Armenien, die Türkei und ein bisschen Europa. Zu Fuß.
Was ihn dazu bewegt, weiß ich nicht. Aber er kann es wohl und tut es auch, irgendwo im Niemandsland des westlichen Chinas ist er bereits. 3948,5 km in 316 Tagen, bis jetzt. Und er bloggt. Es ist mir ein völliges, nein, es ist mir ein absolut unerklärliches und in keiner Weise irgendwie nachvollziehbares Rätsel, wie das macht. Aus dem Interntcafé, sagt er. Wie er dort zeitlich und technisch es schafft, die höchst professionellen und eindrucksvollen Bilder zu sichten und hochzuladen und Sie auch noch einzubinden und einen Beitrag zu schreiben, das kann ich kaum fassen.
Schade nur, dass die Webseite so wenig Spaß macht zu bedienen. WordPress spinnt, Frames, Monsterheader. Noch mehr schade, dass ich keine Zeit habe, sein Hilfegesuch ein paar Beiträge früher zu erhören. Vielleicht von euch da draussen wer?
ttp://www.thelongestway.com/
Eine Bürgermeisterin eines 7.000-Seelen Dörfchens (dort macht sie mit Zensur-Ansinnen in der Bücherei und absurden Kostenübernahmeverweigerungen für Vergewaltigungsopfer auf sich aufmerksam) in der abgeschlagenen Provinz wird zur Vize-Präsidentschaftskandidatin ausgewählt, obwohl gegen sie ein Verfahren wegen Amtsmissbrauchs (!) läuft und sie offensichtlich ganz gerne mal Polizisten entlässt, um in einem familiären Sorgerechtsstreit ihre Position zu stärken.
Eigentlich wollte ich darüber schreiben, wie man wohl an Freunde wie Thomas Muthee kommt. Andererseits: Verwundert es?
Remember Obama’s pastor? How controversial he was and everything? Well, Sarah Palin has a pastor friend too. His name is Thomas Muthee, and apparently, he was once involved in a witchhunt.
via whythatsdelightful
Kiva ist ein gemeinnütziges Unternehmen, über das Unternehmer in Entwicklungsländern Mikrokredite beziehen können, die von den westlichen Besuchern der Kiva-Webseite bereitgestellt werden.
Hi Dominik,
Exciting news! Kiva’s entry “Loans that change lives” has just been voted one of the Top 25 in the American Express Members Project online competition. Only the Top 5 projects by popular vote will move on to the final round to compete for a $1.5 million First Prize. We need your help between now and September 29th to get as many votes as possible!
With your support, Kiva can turn a $1.5 million First Prize into $30 Million dollars in loans to 60,000 entrepreneurs around the world.
Der Aufforderung komme ich gerne nach und bitte alle Mastercard-Inhaber hiermit freundlich, unter http://www.membersproject.com/ für Kiva abzustimmen!
Übrigens: Anfang des Jahres habe ich in den Straßen von Lomé meine Kreditnehmerin Affiwa Akpé Amoeny gesucht und getroffen, dazu später mehr im Reisetagebuch Westafrika 2008.