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	<title>Memo - Dominik Schwarz &#187; Film und Fernsehen</title>
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	<description>Gedanken und Notizen</description>
	<lastBuildDate>Thu, 04 Nov 2010 21:48:58 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Death of a president</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 21:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Schwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film und Fernsehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Genau jetzt im WDR.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.dominik-schwarz.net/memo/wp-content/uploads/2008/10/death-president.jpg" alt="" title="death-president" width="500" height="276" class="alignnone size-full wp-image-175" /><br />
<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Death_of_a_President" class="liwikipedia">Genau</a> <a href="http://www.apple.com/trailers/newmarket/deathofapresident/" class="liexternal">jetzt</a> <a href="http://www.toomuchcookies.net/archives/838/death-of-a-president-was-ware-wenn.htm" class="liexternal">im</a> <a href="http://www.lernzeit.de/sendung.phtml?detail=1166706" class="liexternal">WDR</a>.</p>
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		<title>Olympische Spiele: Fernsehbilder manipuliert</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 17:25:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Schwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film und Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Der Krieg ist vorbei.&#8221; &#8220;Er ist nicht vorbei.&#8221; &#8220;Er ist vorbei, ich hab&#8217;s im Fernsehen gesehen. (Robert De Niro und Dustin Hoffman in Wag the dog) Eine kleine Meldung am Rande, schon zwei Tage alt und auch nicht weiter in den Medien aufgegriffen: Die Fernsehbilder bei der Er&#246;ffnungsfeier der Olympischen Spiele in Beijing waren teilweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em>&#8220;Der Krieg ist vorbei.&#8221;<br />
&#8220;Er ist nicht vorbei.&#8221;<br />
&#8220;Er ist vorbei, ich hab&#8217;s im Fernsehen gesehen.</em></p>
<p>(Robert De Niro und Dustin Hoffman in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wag_the_Dog_%E2%80%93_Wenn_der_Schwanz_mit_dem_Hund_wedelt" class="liwikipedia"><em>Wag the dog</em></a>)
</p></blockquote>
<p>Eine kleine Meldung am Rande, schon zwei Tage alt und auch nicht weiter in den Medien aufgegriffen: Die Fernsehbilder bei der Er&#246;ffnungsfeier der Olympischen Spiele in Beijing waren <a href="http://www.heise.de/newsticker/Kommunen-melden-grobe-Fehler-bei-Ausgabe-der-neuen-Steuernummer--/meldung/114161" class="liexternal">teilweise manipuliert</a>. Ein Feuerwerkeffekt fand ausschlie&#223;lich an den Fernsehger&#228;ten statt, die Bilder der bunten Explosionen waren computergeneriert.</p>
<p>Nun mag eine gefakter Feuerwerkseffekt m&#228;&#223;ig schockierend sein, tats&#228;chlich aber hat sich hier meines Wissens eine neue Dimension der Manipulation aufgetan. Oder gibt es bereits einen Pr&#228;zedenzfall, in dem &#246;ffentlich bekannt wurde, dass Livebilder von Gro&#223;veranstaltungen digital ver&#228;ndert wurden?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Logan&#8217;s Run</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 19:13:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Schwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film und Fernsehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ne Dystopie, schadet nie: Schnell noch das Original gekauft, bevor 2010 das Remake ansteht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.dominik-schwarz.net/memo/wp-content/uploads/2008/07/logans-run.jpg" alt="Logan\&#039;s Run" title="Logan's Run - Flucht ins 23. Jahrhundert" width="463" height="361" class="alignnone size-full wp-image-38" /></p>
<p>Ne Dystopie, schadet nie: Schnell noch das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flucht_ins_23._Jahrhundert" class="liwikipedia">Original</a> gekauft, bevor 2010 das <a href="http://german.imdb.com/title/tt0402344/" class="liexternal">Remake</a> ansteht.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wer wird nicht Million&#228;r?</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Nov 2007 21:16:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Schwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film und Fernsehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die synthetischen Choralstimmen setzen zu einem halbmin&#252;tigen Aaaaaaaaaaaaaa an. Der Herzschlagbeat: Ta dadada &#8211; Ta dadada &#8211; Ta dadada &#8211; Ta dadada &#8211; Ta dadada &#8211; Ta dadada &#8211; Ta dadada &#8211; Ta dadada &#8211; Ta dadada &#8211; Ta dadada &#8211; Ta dadada &#8211; Ta dadada &#8211; Ta dadada &#8211; Ta dadada &#8211; Ta dadada [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.dominik-schwarz.net/memo/wp-content/uploads/werwirdmillionaer.jpg" alt="Wer wird Million&#228;r?" /></p>
<p>Die synthetischen Choralstimmen setzen zu einem halbmin&#252;tigen Aaaaaaaaaaaaaa an. Der Herzschlagbeat: Ta dadada &#8211; Ta dadada &#8211; Ta dadada &#8211; Ta dadada &#8211; Ta dadada &#8211; Ta dadada &#8211; Ta dadada &#8211; Ta dadada &#8211; Ta dadada &#8211; Ta dadada &#8211; Ta dadada &#8211; Ta dadada &#8211; Ta dadada &#8211; Ta dadada &#8211; Ta dadada &#8211; Ta dadada. Kleine space-ige T&#246;ne hetzen in Wellen die Tonleiter rauf und runter. Plingplamplumplim plingplamplumplim plingplamplumplim plingplamplumplim. Und das Ganze von vorn! Aaaaaaaaaa Ta dada plingplamplumplim Ta dadada Aaaaaaaaaa Ta dadada plingplamplumplim.</p>
<p>Also, zumindest im Fernsehen ist das so. Tats&#228;chlich st&#246;ren nur die in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden heruntergeworfenen Abstimmger&#228;te f&#252;r das Publikum die Stille im Studio. Die Musik, die vermutlich ein Gro&#223;teil der Deutschen ohne langes Z&#246;gern der Sendung zuordnen k&#246;nnte, wird erst im Nachhinein eingef&#252;gt. Herzlich Willkommen und zu einem Freitag Abend mit &#8220;<a href="http://www.rtl.de/quiz/quiz_werwirdmillionaer.php" class="liexternal">Wer wird Million&#228;r</a>&#8220;!</p>
<p>Ich will gerade in die Mittagspause, als eine unbekannte Nummer auf meinem Handy klingelt. <em>&#8220;Hallo, hier Endemol!</em>&#8221; Endemol? Moment, die machen doch&#8230; &#8220;<em>Wer wird Million&#228;r und der Computer hat Sie ausgew&#228;hlt, herzlichen Gl&#252;ckwunsch! Sind Sie allein im Raum, ich werde Ihnen dann ein paar offene Fragen ohne vorgegebene Antwortm&#246;glichkeiten stellen!</em>&#8221; Etwas verdutzt lege ich meine Jacke wieder hin. Erst 3 Tage ist es her, dass ich mich zum ersten Mal f&#252;r die Sendung beworben habe und eine Onlinefrage ausf&#252;llte. &#8220;<em>Wie hei&#223;t Jogi L&#246;w mit Vornamen richtig? Welches Metall verbirgt sich hinter der chemischen Abk&#252;rzung Zn? Wie hei&#223;t der gro&#223;e Fels in Australien, der auch Wahrzeichen des Landes ist?</em>&#8221; Mein Kollege bedeutet mir durch die Glast&#252;r, dass die Pizza gerade geliefert wurde. Jetzt nicht! &#8220;<em>In welchem Bundesland liegen Konstanz und Mannheim? Welche Zahl zwischen 9 und 19 ergibt die Quersumme 2? Judith Holofernes spielt in welcher bekannten deutschen Band?</em>&#8221; Ein paar Lebenseckdaten von mir, dann zum Abschluss eine Sch&#228;tzfrage: &#8220;<em>Wie lange brauchte der diesj&#228;hrige Gewinner des Iron-Man-Contests, um ins Ziel zu kommen?</em>&#8221;</p>
<p>&#8220;Sollte es geklappt haben, rufe ich Sie bis sp&#228;testens Montag Abend zur&#252;ck!&#8221; und das Gespr&#228;ch endet. Schnell google ich, ob ich mit Zink auch recht hatte und stelle zudem fest, dass ich mit meinem Tipp &#8220;8 Stunden&#8221; bei der Sch&#228;tzfrage lediglich 15 Minuten daneben lag. Als ich zum essen kam, war die Pizza l&#228;ngst kalt.</p>
<p>Hinter den Kulissen w&#228;hlten die Mitarbeiterinnen von Endemol zu dieser Zeit 99 weitere Nummern, die der Zufallsgenerator ausspuckte. Die 10 besten dieser 100 Bewerber stellen dann die Kandidaten im Studio. Und tats&#228;chlich klingelt am Freitag erneut das Handy mit unbekannter Nummer. &#8220;<em>Hallo, ich bins nochmal von Endemol! Es hat geklappt!</em>&#8221;</p>
<p>Keine 14 Tage sp&#228;ter ist der Aufahmetermin. Drei Sendungen werden hintereinander aufgezeichnet, jeweils am Dienstag Abend. Per E-Mail erhalte ich Unterlagen mit den Anlagen A bis H, scanne meinen Personalausweis, ein Bild und stehe vor der schwierigen Wahl, 3 komplette Garnituren mitbringen zu m&#252;ssen. Sollte ich &#220;berhangkandidat werden, muss ich in der n&#228;chsten Sendung nat&#252;rlich andere Kleidung tragen, genau wie meine Begleitperson. Tragen darf ich was ich will, wohl soll ich mich f&#252;hlen sagt Anlage D. Es sei denn ich f&#252;hle mich in Kleidung wohl, die komplett wei&#223;, komplett schwarz, knallrot, gestreift, gepunktet, gemustert oder gestrickt ist, das sind schlechte Kombinationen f&#252;r die Technik.</p>
<p>Ich habe Gl&#252;ck und mein Outfit wird am Aufzeichnungstag abgesegnet. Es folgt ein Vorbriefing und die Vertragsunterzeichnung. Das Schriftst&#252;ck ist liberaler als erwartet. RTL erh&#228;lt das Recht am Bild und darf bis in alle Ewigkeit Sendungen, DVDs, Spiele und Webseiten mit meinem Konterfei schm&#252;cken. Das liegt bei einem Medienunternehmen allerdings auch nahe und ist in diesem Fall in Ordung, schlie&#223;lich habe ich mich beworben. Dar&#252;ber hinaus verpflichte ich mich zur Mitwirkung und nenne keine Markennamen, so lange mich Herr Jauch nicht explizit danach fragt. Der Datenverwertungspassus ist streichbar und so setze ich meine Unterschrift auf das Papier.</p>
<p>Dann eine Testrunde im Studio. Auf den ersten Blick ist es klein, auf den zweiten auch noch dreckig. Die St&#252;hle der Kandidaten d&#252;rfen wir jetzt, so sagt Berufsvorgl&#252;her Frank, an den schwarzen Klebekreuzen auf dem PVC-Boden ausrichten. Das Publikum sitzt auf provisorisch erscheinenden Trib&#252;nen, die mit ikea&#228;hnlichen St&#252;hlen ausgestattet sind. Auf dem Rand liegen die Fernbedienungen f&#252;r den Publikumsjoker. Frank wird sp&#228;ter sagen &#8220;Bitte, bitte nicht runterwerfen.&#8221; Es wird nie n&#252;tzen. Dann spielen wir eine Auswahlrunde auf den Touchscreens und nehmen jeweils einmal in der Mitte Platz. &#8220;Sie bitte in die linke Kamera l&#228;cheln&#8221; und ich l&#228;chle in die linke Kamera. Ende der Probe.</p>
<p>Sp&#228;ter schaue ich mir im Backstagebereich die Bilder an der Wand an. Armin Assinger ist der &#246;sterreichische G&#252;nther Jauch, nur ohne Witz und Charme. Das Studio ist jedoch das Selbe und so wird donnerstags die &#246;sterreichische Version der weltweit lizenzierten Show gedreht. Meiner Freundin erz&#228;hlt die Stadtf&#252;hrerin auf der Tour f&#252;r die Begleitpersonen, dass eben jede &#8220;Millionenshow&#8221; massive Probleme mit den Zuschauern habe. Beziehungsweise damit, dass es eben keine Zuschauer gibt. W&#228;hrend Publikumskarten f&#252;r die deutsche Sendung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wer_wird_Million&#228;r#Studiopublikum" class="liwikipedia">knapp zwei Jahre</a> im Voraus ausgebucht sind (!), werden von Endemol f&#252;r die Millionenshow Schulklassen rekrutiert, damit das Studio &#252;berhaupt gef&#252;llt ist. Dementsprechend unbeliebt ist dann nat&#252;rlich auch der Publikumsjoker bei den &#246;sterreichischen Kandidaten &#8211; in den seltensten F&#228;llen sind K&#246;lner Sch&#252;ler in &#246;sterreichspezifischen Fragen sonderlich firm.</p>
<p>Eine andere Kuriosit&#228;t steht unter den Zuschauerr&#228;ngen. Als Rainer Calmund zu Gast bei Wer wird Million&#228;r war, wurde vorab ein extra Kandidatenstuhl angefertigt. Dieser wird nun entweder f&#252;r schwergewichtige Prominentenspecials verwendet &#8211; oder f&#252;r die Sondersendungen im ORF: schlie&#223;lich k&#246;nnen auf dem Stuhl zwei Kinder gleichzeitig sitzen!</p>
<p>Und dann, 17:30 nach der Maske, die sich im Wesentlichen auf abtupfen beschr&#228;nkt, geht es los. Zun&#228;chst mit der Aufzeichnung Nummer eins, die ich im Hauskanal mitverfolgen kann. Der Bass, wann immer die n&#228;chste Frage gestellt wird, kommt zugleich aus dem Fernseher und ist auch in den F&#252;&#223;en zu sp&#252;ren. Zum ersten Mal bin ich dann doch nerv&#246;s. Von den Fragen, die Herr Jauch ein Stockwerk unter mir stellt, wei&#223; ich die H&#228;lfte nicht &#8211; was jedoch nicht an der Aufregung liegt, sie &#252;bersteigen schlicht mein Wissen. 7,5 Millionen Zuschauer haben eine der letzten Montagssendungen gesehen, das sind &#8211; Kleinkinder abgezogen &#8211; knapp 10% aller Bundesb&#252;rger! Kein Platz, an dem man sich unbedingt l&#228;cherlich machen m&#246;chte. F&#252;r 120 Fragen, die Herr Jauch mir stellen k&#246;nnte, habe ich Antworten im Kopf. Wahrscheinlich wird er die 121. Frage stellen und ich kann mich weder an meine Hobbys erinnern, noch in 2 S&#228;tzen erkl&#228;ren, was ich beruflich eigentlich so genau mache. Ach. doch, kann ich. Wird schon! Ne? Ja, doch, wird. Und wenn nicht, es f&#252;hrt eh kein Weg dran vorbei, denn die erste Sendung endet bereits und der &#220;berhangkandidat kommt hoch und zieht sich um, damit er gleich weiterspielen kann. Unten wechselt das Publikum, dann geht es los. Einmarsch der Kandidaten, ein Mal quer durchs Studio laufen, gr&#252;&#223;en, beklatscht werden, hinsetzen. Ohne Kamera, ohne Herrn Jauch. Der ist mittlerweile sowieso schon so oft durch den Flur gelaufen und ist nach Smalltalk kaum mehr ungewohnt. Umso ungewohnter daf&#252;r das Licht, die Kameras und circa 40 Zuschauer, die einem &#252;ber den R&#252;cken auf den Bildschirm schauen. &#8220;<em>Und begr&#252;&#223;en Sie nun unseren Gastgeber: G&#252;nther Jauch!</em>&#8221;</p>
<p>Noch ein Briefing, diesmal f&#252;rs Publikum. Bitte nichts vorfl&#252;stern und auch nicht &#8220;das Zahnarztger&#228;usch machen&#8221;, wenn ein Kandidat falsch tippt. Wenn 200 Menschen mit einem langgedehnten &#8220;fffff&#8221;-Ton die Luft einziehen kommt auch in der Mitte an, dass diese Antwort vielleicht falsch sein k&#246;nnte. Alles klar? Dann los!</p>
<p>&#8220;Vor dieser Frage muss sich keiner f&#252;rchten&#8221; sagt G&#252;nther Jauch und wir sollen &#8220;Au&#223;er&#8221;, &#8220;Spesen&#8221;, &#8220;nichts&#8221; und &#8220;gewesen&#8221; richtig reihen. Ich reihe &#8220;Nichts gewesen au&#223;er Spesen&#8221; und stelle erst bei der Aufl&#246;sung fest, dass das Sprichwort ja andersrum geht. Aber die 2 Sekunden des Konkurrenten h&#228;tte ich sowieso nicht unterbieten k&#246;nnen. Am Ende geht er mit 500,- Euro nach Hause, nicht ohne sich zuvor mehrfach blamiert zu haben. Und w&#228;hrend sich der Kandidat in der Mitte abm&#252;ht, merke ich, wie ich zunehmend ruhiger werde. Von Minute zu Minute reduzieren sich Puls und vor der zweiten Auswahlrunde bin ich bei relativer Entspannung angekommen. Jetzt nochmal konzentrieren:</p>
<p><embed src="http://www.dominik-schwarz.net/filme/system/flvplayer.swf" width="320" height="240" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" flashvars="&#038;displayheight=240&#038;file=http://www.dominik-schwarz.net/filme/tmp.flv&#038;height=240&#038;width=320" /></p>
<p>0,37 Sekunden. Und Susanne brauchte dann bis zum Ende. Das war&#8217;s auch schon, &#8220;<em>jetzt geht es hier weiter mit Mario Barth, einen sch&#246;nen Freitagabend noch!</em>&#8221; Schnell noch ein Foto, dann die Pl&#228;tze f&#252;r die n&#228;chsten frei machen.</p>
<p>Bleiben noch zwei Sachen zu sagen, eigentlich sogar drei:</p>
<p><strong>Erstens: Wie ist er denn nun so, der G&#252;nther Jauch?<br />
</strong>Nett! Professionell und wissend, was er tut, und dabei schlichtweg nett. Und was ihn noch besser charakterisiert: &#8220;Wie im Fernsehen!&#8221;</p>
<p><strong>Zweitens: Bist du nicht entt&#228;uscht?</strong><br />
Nein! Kurioserweise ist mein Umfeld bei weitem entt&#228;uschter als ich selbst. Nat&#252;rlich h&#228;tte ich gerne gewonnen und es war ja auch sehr sehr knapp, aber andererseits habe ich gar nie damit gerechnet in die Mitte zu kommen. Die Auswahlrunden sind reines Gl&#252;ck, die Maler wusste ich, das Sprichwort h&#228;tte ich vielleicht auch mit mehr Zeit falsch gereiht. Zudem: hey, ich bin 22 &#8211; ich glaube, ich habe noch mehr Chancen auf Gewinne! Es war ein super interessanter Tag und Fahrt und Hotel und Verpflegung wurden alles bezahlt, was will ich mehr! Und das kleine drittens: Mit Susanne kam jemand dran, der es auch &#8220;verdiente&#8221;. Seit 7 Jahren (!) hat sie sich regelm&#228;&#223;ig beworben, ich hingegen nur ein einziges Mal. Gewusst h&#228;tte ich ihre Fragen dennoch. Ohne Joker!</p>
<p>Und so schnell diese ganze Episode begonnen hat, endet sie auch. Mit einem Aaaaaaaaaa Ta dada plingplamplumplim Ta dadada Aaaaaaaaaa Ta dadada plingplamplumplim.</p>
<p>&#8212;<br />
Im n&#228;chsten Teil: &#8220;VORBEI! Das Leben danach: Wie ich langsam wieder Fu&#223; in der realen Welt fasse.&#8221;</p>
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		<title>The IT Crowd</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Oct 2007 21:08:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Schwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film und Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>

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		<description><![CDATA[I did say that on my CV, yes. I have a lot of experience with the whole computer&#8230; thing. You know, e-mails, sending e-mails, receiving e-mails, deleting e-mails&#8230; I could go on. Tief in dreckigen und dunklen Keller des Firmengeb&#228;udes von Denholm Industries (&#8220;Gentlemen, when I first started Denholm Industries, I had only two things [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.dominik-schwarz.net/memo/wp-content/uploads/2007/10/theitcrowd.jpg" alt="theitcrowd.jpg" /></p>
<blockquote><p><em>I did say that on my CV, yes. I have a lot of experience with the whole computer&#8230; thing. You know, e-mails, sending e-mails, receiving e-mails, deleting e-mails&#8230; I could go on. </em></p></blockquote>
<p>Tief in dreckigen und dunklen Keller des Firmengeb&#228;udes von Denholm Industries (<em>&#8220;Gentlemen, when I first started Denholm Industries, I had only two things in my possession. A dream, and six million pounds.</em>&#8220;) befindet sich die IT-Abteilung. Roy, Moss und mehr oder weniger Richmond, allesamt liebevoll gezeichnete <strike>Charaktere</strike> Geeks, vertreiben sich dort die Zeit mit Videospielen, Wetten und dem gelegentlichen Abwimmeln von Supportanfragen (<em>Hello, IT. Have you tried turning it off and on again?</em>).</p>
<p>Falsche Angaben im Lebenslauf und ein v&#246;llig inkompetenter Chef f&#252;hren dazu, dass  sie mit Jen eine Vorgesetzte erhalten, die mindestens so wenig Ahnung von Computern hat, wie die um Hilfe bittenden Anrufer. Die Umst&#228;nde zwingen zur friedlichen Koexistenz und bescheren dem Zuschauer die heiternsten Stunden seit dem fr&#252;hen Stromberg. <span style="font-weight: bold" class="Apple-style-span">The IT Crowd</span>, so der Titel der gar wunderbaren britischen Sitcom, ist weder eine weitere Adaption von &#8220;The Office&#8221;, noch ein reines Nerdprogramm. Es ist keineswegs notwendig, sich selbst als Geek zu bezeichnen, um an der IT Crowd Gefallen zu finden, es geht nur noch ein <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_IT_Crowd#Cultural_references" class="liwikipedia">wenig einfacher</a>.</p>
<p>Und um das Gl&#252;ck perfekt zu machen, stellt Channel-4 jede der insgesamt 12 Folgen &#8211; die zweite Staffel wurde soeben beendet &#8211; direkt ins Netz und so finden sich alle Folgen auf den einschl&#228;gigen Videoportalen. Ansehen, dringende Empfehlung des Hauses!</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_IT_Crowd" class="liwikipedia">Wikipediaartikel mit Downloadlinks</a><br />
<a href="http://www.ohwhataworld.de/?p=1236" class="liexternal">Blogeintrag mit Links zu allen Folgen der ersten Staffel</a><br />
<a href="http://whythatsdelightful.wordpress.com/" class="liexternal">Blog des Drehbuchautors Graham Linehan </a></p>
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