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"But I... I... I think you're the fucking Antichrist."

Noch ein Weblog von Dominik...

Archive for the ‘Software’ Category

Bilder auf Wiki Commons hochladen

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Am Jahresende ist die Zeit gekommen, sich dem Stapel der über das Jahr unerledigt gebliebenen Aufgaben zu widmen. Darunter auch: “Bilder auf Wiki Commons hochladen”. Schon seit eineinhalb Jahren möchte ich eine Auswahl meiner Westafrikabilder der Welt spenden, die nahezu grauenhafte Mediawikioberfläche hatte mich aber nach dem zweiten Bild aufgeben lassen.

Exkurs: Ich bin im übrigen davon überzeugt, dass wenn Mediawiki verständlicher wäre, der Vandalismusgrad bedeutend höher wäre. Die meisten potentiellen Vandalen können gar nichts kaputt machen.

Jedoch: Es gibt eine Möglichkeit, zumindest den Uploadvorgang selbst deutlich effizienter zu gestalten. The Commonist ist in Java geschrieben, trägt ein Hammer-und-Sichel-Icon, läuft auf Mac und PC und ermöglicht Bulkupload. Lizenz, Urheber, Kategorien und Beschreibung der Bilder lassen sich pro Foto oder praktischerweise für einen ganzen Ordner festlegen. Klasse!

Ganz erspart bleibt eine Mediawiki jedoch trotzdem nicht, für’s Finetuning wie beispielsweise mehrsprachige Bildbeschreibungstexte ist dann doch der Login auf commons.wikimedia.org notwendig.

Exkurs zwei: Ein gefährliches Werkzeug, dieser Bulkupload. Als der manuelle Upload für mich noch so umständlich war, habe ich schier endlos überlegt, welches nun das passendste, beste, für Wikipedia nützlichste Bild ist. Mit dem Commonisten habe ich mal eben nebenbei mehrere duzend Bilder hochgejagt. Ab wann wohl erstickt ein solches Projekt an Überangebot?

Jedenfalls: Wer an Westafrika- und Voodoobildern unter GNU interessiert ist, der möge sich nun an dieser Auswahl bedienen.

Geschrieben von Dominik Schwarz

20. Dezember 2009 um 11:03

Totgesagte leben länger: Plants vs. Zombies

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Plants vs. Zombies

Plants vs. Zombies

Es gibt ein paar Quellen, mit denen ich zwar vielleicht nicht immer einer Meinung bin, deren Empfehlungen ich aber meistens auch dann genauer ansehen, wenn mich das Empfohlene auf den ersten Blick nicht zu interessieren scheint. Ben_ und Plants vs. Zombies ist so ein Fall. Ich spiele nicht und erst recht gebe ich keine 20,- Euro für ein Computerspiel aus.

Jetzt schon, denn ich hatte lange nicht eine so vergnügliche, kurzweilige Zeit gehabt wie bei Plants vs. Zombies. Ich habe gepflanzt und eingekauft, ich habe gegossen, gehegt, gepflegt sowie hunderte von Zombies erledigt.

Ich habe einen Screenshot von einer meiner Lieblingszenen gemacht. Meiner Amada aus Samenkörner spuckenden Pflanzen stehen delfinreitende Zombies, blecheimerhelmgeschütze Zombies, schwimmende Zombies und bobfahrende Zombies (nicht im Bild) entgegen. Delfinreitende Zombies, allein das ist das Geld wert. Wirklich!

Geschrieben von Dominik Schwarz

31. Juli 2009 um 00:35

Abgelegt in Software

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Gesucht: SimRefinery und SimHealth

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Was macht man, wenn man über lange Zeit auf der Suche nach einer bestimmten Sache ist, alle Googletreffer zum Thema bereits kennt und trotzdem noch keinen Erfolg hatte? Selbst darüber schreiben, sich in Google finden lassen und hoffen, dass sich jemand mit der passenden Antwort meldet. Und darum gehts:

Ich sammle Sim-Spiele. Also jene Spiele, die mit dem Präfix Sim und vom Studio Maxis vertrieben wurden und werden, von SimCity bis Die Sims. Was jedoch viele nicht wissen: Insgesamt gibt es mehre dutzend Spiele der Reihe, viele davon aus den 90er Jahren. SimAnt von 1991 beispielsweise simuliert eine Ameisenkolonie. Klingt krude, ist aber fantastisch umgesetzt.

Kurzum, ich sammle Sim-Spiele. SimEarth, besagtes SimAnt, SimLife und SimFarm, das grandiose SimTower und das trockene SimIsle, das SimCity für Kinder namens SimTown, SimPark und das grausame SimGolf in 3D, das japanische SimTunes und das texturlose Glanzstück SimCopter sowie eines der Spiele, mit denen ich am meisten Spaß hatte: Streets of SimCity; all diese Spiele und noch ein paar mehr besitze ich bereits. Aber:

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Ich suche: SimRefinery und SimHealth
Wer hat sachdienliche Hinweise auf eines der beiden Spiele oder besitzt sie vielleicht sogar? Dass es SimHealth bei amazon.com gibt, ist mir bewusst, jedoch versendet der Händler nur innerhalb der USA.
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Geschrieben von Dominik Schwarz

15. September 2008 um 21:13

Abgelegt in In eigener Sache, Software

Delicious Library

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Delicious Library

Ich liebe Kategorisierung. Und die Ordnung, die dadurch entsteht. Mein Bücherregal “A”, 4×4 quadratische Fächer, ist in absteigender Reihenfolge nach Themengebiet, Anspruch und Buchformat sortiert. Ein Faible, keine Manie.

Was fehlt, ist eine Suchfunktion. Meine Musik habe ich komplett digital in iTunes, alle digitalen Bilder (mittlerweile) in einer iPhoto Bibliothek. Beides kann ich mit Hilfe von Stichworten durchsuchen. Wäre es nicht grandios, auch sein Bücherregal komplett durchsuchen zu können? Die Inhalte aller Romane und Lehrbücher digital vorliegen und zur Weiterverarbeitung freigegeben zu haben? Zugegeben, letzteres dauert noch, aber die Google Büchersuche ist auf genau dem Weg dorthin. Eine selbst zusammengestellte Bibliothek kann mit Hilfe einer Volltextsuche von der ersten bis zur letzten Seite auf beliebigen Suchphrasen gescannt werden. Bei Romanen “nett”, bei Fachbüchern eine absolute “Killeraplikation” und unheimlich praktisch.

Lizenzprobleme, eine mäßig attraktive Überfläche, ein Betastatus und nicht zuletzt die Tatsache, dass naturgemäß nur ein Bruchteil aller Bücher auch tatsächlich bei Google Books verfügbar ist macht die Sache im Jahr 2007 noch nicht sonderlich spannend. Doch das kommt, ich bin sicher. Bis dahin muss eine reine Katalogisierung der eigenen Bibliothek genug sein und was könnte es da für eine schönere Software geben als Delicous Library (OS X). Das “digitale Medienregal” verwaltet neben Drucksachen auch Musik (uninteressant, da in iTunes), Spiele (uninteressant, mangels Besitz) und DVDs und die Verwaltung einer Ausleihliste ist auch mit drin.

Was bei Google staubtrockene Arbeit ist, macht mit DL unheimlich Spaß: Mit einer integrierten iSight oder jeder anderen Webcam einfach den Barcode des Buchs, der CD oder der Spielepackung in die Kamera halten und nach einem Supermarkkassenpiepsen ist das Medium erkannt und Cover, Titel, Beschreibung und alle anderen Daten werden von amazon.de gezogen. Sekundenbruchteile später erscheint der soeben gescannte Artikel neu in der Bibliothek. Die Ansicht kann wie gewohnt stufenlos gezoomt werden und schon nach kurzer Zeit ist eine stattliche Anzahl an Artikeln, ordentlich nach Verfasser gereiht, auch digital angelegt. “Im Handumdrehen”, wie die Werbung sagen würde. Und tatsächlich funktioniert die Erkennung des Barcodes erstaunlich gut. Lediglich Sonderausgaben und Bücher aus vor-ISBN-Zeiten müssen natürlich händisch angelegt werden. Abgesehen davon erkennt DL alle Ausgaben korrekt und zuverlässig.

Und nun? Nun warte ich auf den Tag, an dem ich den Export meiner gepflegten Bibliothek bei Google hochladen kann und sämtliche Bücher durchsuchbar sind. Dann werde ich nach einem Stichwort Googeln und ich werde wissen, in welchem der 4×4 quadratischen Fächer die gesuchten Inhalte stehen. Wie gesagt, ein Faible. Keine Manie.

Delicious Library Lizenz

Wofür der Kauf sich schon gelohnt hat: Mal ehrlich, wer hat bei so einer Meldung nach dem Bezahlvorgang kein gutes Gefühl?

(Gut, es war natürlich etwas ungeschickt die Software in der Version 1.6.6 zu kaufen, keine 30 Tage nachdem die grandiose generalüberholte Version 2 mit der Bemerkung “soon” angekündigt wird. Aber vielleicht bekommen ja Käufer der 1.6.6. das Update gratis. Vielleicht wenn ich lieb frage?

Dear friends visiting me by googling yourselves: I’ve just purchased DL 1.6. Damnit, it’s really cool, i love it! But now I found out that you’ve made DL even hotter and will release it “soon”. But my money has gone and I’m not able to buy the new version as well. What about that: Free upgrade for customers that bought after th 15th of november. That would be great. Really. Thanks!)

Geschrieben von Dominik Schwarz

20. November 2007 um 00:42

Abgelegt in Software