<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Memo - Dominik Schwarz &#187; Wirtschaft</title>
	<atom:link href="http://www.dominik-schwarz.net/memo/kategorie/wirtschaft/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.dominik-schwarz.net/memo</link>
	<description>Gedanken und Notizen</description>
	<lastBuildDate>Thu, 04 Nov 2010 21:48:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>&#220;ber die Bahn, Vorurteile und Bonuspunkte</title>
		<link>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2009/bahn-vorurteile-bonuspunkte/</link>
		<comments>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2009/bahn-vorurteile-bonuspunkte/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 23:07:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Schwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung und Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dominik-schwarz.net/memo/?p=456</guid>
		<description><![CDATA[Seit Monaten &#228;rgere ich mich bei jedem Onlineticketkauf auf bahn.de &#252;ber ein fehlerhaft eingebundenes Bild. Auf einer der letzten Seiten im Bestellprozess steht der Text &#8220;Sicher abgewickelte Buchungen dank zuverl&#228;ssiger Verschl&#252;sselungstechnologie&#8221;, direkt &#252;ber diesem Text erscheint das Browsericon f&#252;r &#8220;Fehler&#8221;. Das ist, nun, nennen wir es suboptimal. Diesen Sachverhalt habe ich hier gebloggt. Ausserdem habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="font-size:11px; color:#999999; margin-left:-10px;"><div id="attachment_455" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img src="http://www.dominik-schwarz.net/memo/wp-content/uploads/2009/07/bahn-bonuspunkte.jpg" alt="Ganz in der erwarteten Corporate Identity: bahn.bonus zum Geburtstag" title="Ganz in der erwarteten Corporate Identity: bahn.bonus zum Geburtstag" width="600" height="400" class="size-full wp-image-455" /><p class="wp-caption-text">Ganz in der erwarteten Corporate Identity: bahn.bonus zum Geburtstag</p></div></div>
<p>Seit Monaten &#228;rgere ich mich bei jedem Onlineticketkauf auf bahn.de &#252;ber ein fehlerhaft eingebundenes Bild. Auf einer der letzten Seiten im Bestellprozess steht der Text &#8220;Sicher abgewickelte Buchungen dank zuverl&#228;ssiger Verschl&#252;sselungstechnologie&#8221;, direkt &#252;ber diesem Text erscheint das Browsericon f&#252;r &#8220;Fehler&#8221;. Das ist, nun, nennen wir es suboptimal.</p>
<p><a href="http://www.dominik-schwarz.net/memo/2009/hey-bahn-de-webteam/" class="liinternal">Diesen Sachverhalt habe ich hier gebloggt</a>. Ausserdem habe ich den Fehler per E-Mail &#252;ber die bahn.de-Webseite an den Support gesendet, im felsenfesten Glauben, nie wieder etwas davon zu h&#246;ren.</p>
<p>Ein Fehler, denn direkt am darauf folgenden Tag war eine E-Mail vom &#8220;Service Team&#8221; da. Ein Standardtext, in dem ich unter anderem gebeten wurde, es doch einfach noch mal zu versuchen und dann doch bitte die exakte Adresse des Fehlers mitzuteilen. Da ich aber wenig Ambitionen hatte, nur aus Gr&#252;nden der Fehlerbehebung ein Onlineticket zu kaufen und durch die Standardantwort offensichtlich war, dass meine Fehlerbeschreibung erst gar nicht richtig gelesen wurde, schrieb ich umgehend zur&#252;ck.</p>
<p>Zugegeben, ich war bereits etwas genervt als ich diese E-Mail mit den Worten &#8220;Liebes bahn.de-Textbausteinteam&#8221; begann, als Bahnfahrer hatte ich jedoch so viele Erfahrungen mit diesem Konzern gemacht, dass meine Erwartungshaltung gering und das Vorurteil gro&#223; ist. W&#228;hrend ich also meine E-Mail schreibe, soll folgende Geschichte erz&#228;hlt werden:</p>
<p>Es war im Februar, exakt eine Woche vor meinem Geburtstag, als ich eine Postkarte mit der Aufschrift &#8220;HEUTE HABEN SIE GEBURTSTAG!&#8221;  erhielt. Ich sagte am Briefkasten stehend &#8220;Nein&#8230;?&#8221; und &#246;ffnete die ausklappbare Karte, sie war von der Bahn. Unter der &#220;berschrift &#8220;W&#252;nschen Sie sich was!&#8221; wurde mir mitgeteilt, dass ich soeben 50 bahn.bonus Geburtstagspunkte geschenkt bekommen habe und ausserdem 250 bahn.bonus Extrapunkte bekommen k&#246;nne, wenn ich dem Erhalt von Werbung per E-Mail zustimmen w&#252;rde.</p>
<p>Jetzt konnte ich mich zwar nicht erinnern, dass ich mir &#8220;Aktuelle Produktinformationen per E-Mail&#8221; zum Geburtstag gew&#252;nscht h&#228;tte, aber 50 Punkte nehm&#8217; ich nat&#252;rlich gerne. Also habe ich schnell den Pr&#228;mienkatalog rausgesucht, was man f&#252;r 50 Punkte wohl so bekommt. </p>
<p>Der <a href="http://www.bahn.de/p/view/bahncard/bahnbonus/bahnbonus_praemien_uebersicht.shtml" class="liexternal">Pr&#228;mienkatalog von bahn.bonus</a> geht bei 500 Punkten los. F&#252;r 500 Punkte bekomme ich einen 6 Monate g&#252;ltigen, personalisierten und nicht &#252;bertragbaren 5,- Euro Genussgutschein, der bei Einl&#246;sung vom Servicemitarbeiter einbehalten wird. F&#252;r 50 Punkte bekomme ich nichts. F&#252;r 500 im Grunde auch nichts, h&#246;chstens einen Kaffee. Der Kostet 2,90 und in der Speisekarte ist ein Sternchen dahinter. Beim Sternchen steht: &#8220;Diese Kaffeespezialit&#228;t bieten wir ihnen in ausgew&#228;hlten Z&#252;gen an&#8221;.</p>
<p>Zur&#252;ck zum Onlineticket. Die Erwartungshaltung gegen&#252;ber der Bahn ist also sehr gering. Ich schreibe also meine E-Mail, die mit den Worten &#8220;Liebes bahn.de-Textbausteinteam&#8221; beginnt, rechne nicht damit, jemals eine Antwort zu bekommen und t&#228;usche mich stark. Bereits am n&#228;chsten Morgen, einem Samstag, erhalte ich eine freundliche R&#252;ckmeldung.</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Schwarz,</p>
<p>vielen Dank f&#252;r Ihre E-Mail. Leider k&#246;nnen wir den Fehler nicht nachvollziehen. Wir haben verschiedene Probebuchungen auf mehreren Compurten get&#228;tigt, daber keine fehlerhafte Verkn&#252;fung zu einem Bild gefunden.</p>
<p>Nach Ihrer Beschreibung taucht der Fehler zwischen &#8220;Buchung durchf&#252;hren&#8221; und der Anzeige der Auftragsnummer / des OnlineTickets auf.<br />
Das Bild auf dem Screenshot sollte demnach die Seite sein, die Sie nicht sehen. Bitte best&#228;tigen Sie uns das kurz, damit wir in der Fehlersuche weitere Pr&#252;fungen anstellen k&#246;nnen.</p>
<p>Es w&#252;rde uns freuen, Sie auch weiterhin auf unseren Seiten und in unseren Z&#252;gen begr&#252;&#223;en zu d&#252;rfen.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en<br />
Ihr Service-Team von www.bahn.de</p></blockquote>
<div style="font-size:11px; color:#999999; margin-left:-10px;">
<div id="attachment_458" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img src="http://www.dominik-schwarz.net/memo/wp-content/uploads/2009/07/bahn-bug.jpg" alt="Selbst eine eingehende Pr&#252;fung durch Experten kam zum Schluss: Keine Fehler." title="Selbst eine eingehende Pr&#252;fung durch Experten kam zum Schluss: alles prima." width="600" height="400" class="size-full wp-image-458" /><p class="wp-caption-text">Selbst eine eingehende Pr&#252;fung durch Experten kam zum Schluss: Keine Fehler.</p></div></div>
<p>Damit habe ich nicht gerechnet. Ich freue mich, dass mein Anliegen ernst genommen wird, schlie&#223;lich will ich ja auch nur helfen, einen peinlichen Fehler zu beheben. Und weil ich schon dabei bin, mache ich auch gleich noch darauf aufmerksam, dass sogar der Browser im Screenshot des Bahn.de-Serviceteams Fehler anzeigt. Ich nehme mir vor, in den n&#228;chsten Tagen einen Blogbeitrag zu schreiben, der mit den Worten &#8220;Ich muss eine Lanze f&#252;r das Bahn.de Serviceteam brechen&#8221; beginnen soll.</p>
<p>Das Bahn.de Serviceteam kommt mir zuvor. Am Mittwoch erhalte ich eine Antwort und mein Supportticket wird geschlossen.</p>
<blockquote><p>vielen Dank f&#252;r Ihre R&#252;ckantwort.</p>
<p>Das fehlende dieses Bildes wird durch ein fehlendes PlugIn auf Ihrem Rechner oder durch eine geblockte Netzwerkverbindung in Ihrem Netzwerk verursacht. Bitte &#252;berpr&#252;fen Sie Ihre Einstellungen am Computer.</p>
<p>Wir bedauern, Ihnen keine positivere Nachricht geben zu k&#246;nnen.</p></blockquote>
<p>Der Fehler wird auch 2010 noch vorhanden sein. 50 bahn.bonus-Punkte drauf!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2009/bahn-vorurteile-bonuspunkte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gesch&#228;ftsmodelle im Internet</title>
		<link>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2009/geschaeftsmodelle-im-internet/</link>
		<comments>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2009/geschaeftsmodelle-im-internet/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 12:39:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Schwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung und Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodelle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dominik-schwarz.net/memo/?p=390</guid>
		<description><![CDATA[Aus verschiedenen Gr&#252;nden habe ich mich in den letzten Wochen mehrfach mit dem Thema &#8220;Gesch&#228;ftsmodelle im Internet&#8221; besch&#228;ftigt. Was zun&#228;chst sehr banal klingen mag, ist bei n&#228;herer Betrachtung jedoch gar nicht immer so eindeutig. Die Vielzahl an (kommerziellen) Webseiten t&#228;uscht all zu schnell dar&#252;ber hinweg, dass es lediglich eine Hand voll Methoden gibt, &#252;ber das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus verschiedenen Gr&#252;nden habe ich mich in den letzten Wochen mehrfach mit dem Thema &#8220;Gesch&#228;ftsmodelle im Internet&#8221; besch&#228;ftigt. Was zun&#228;chst sehr banal klingen mag, ist bei n&#228;herer Betrachtung jedoch gar nicht immer so eindeutig. Die Vielzahl an (kommerziellen) Webseiten t&#228;uscht all zu schnell dar&#252;ber hinweg, dass es lediglich eine Hand voll Methoden gibt, &#252;ber das Internet einen <strong>unmittelbaren Umsatz</strong> zu erzielen.</p>
<div style="font-size:10px; color:#999999;">
<div id="attachment_399" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img src="http://www.dominik-schwarz.net/memo/wp-content/uploads/2009/07/unmittelbarer-umsatz.png" alt="Unmittelbarer Umsatz im Internet: Zwischen einer Aktion eines Nutzers (links) und einem realen Geldfluss (rechts) steht immer sowohl eine direkte logische als auch zeitlich begrenzte Verkn&#252;pfung." title="Unmittelbarer Umsatz bei Gesch&#228;ftsmodellen im Internet" width="600" height="180" class="size-full wp-image-399" /><p class="wp-caption-text">Unmittelbar: Zwischen einer Aktion eines Nutzers (links) und einem realen Geldfluss (rechts)<br /> steht immer sowohl eine direkte logische als auch zeitlich begrenzte Verkn&#252;pfung.</p></div></div>
<p><strong>Unmittelbar</strong> bedeutet in diesem Fall, dass zwischen einer Aktion eines Users und einem realen Geldfluss sowohl eine logische Verkn&#252;pfung besteht (z.B. ein K&#228;ufer kauft ein Produkt), also auch begrenzter Zeitrahmen liegt (z.B. 2 Wochen Zahlungsziel).</p>
<div style="font-size:10px; color:#999999;">
<div id="attachment_413" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img src="http://www.dominik-schwarz.net/memo/wp-content/uploads/2009/07/umsatz.png" alt="Umsatz: Ein klar definiertes Produkt wird in zeitlich regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden verkauft." title="umsatz" width="600" height="180" class="size-full wp-image-413" /><p class="wp-caption-text">Umsatz: Mit einem definiertem Produkt wird in zeitlich regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden ein realer Zahlfluss erzielt.</p></div>
</div>
<p><strong>Umsatz</strong> bedeutet in diesem Fall, dass &#252;ber die in Anspruchname eines ein klar definiertes Produkts (Ware oder Dienstleistung) regelm&#228;&#223;ig reale Zahlungsfl&#252;sse stattfinden. </p>
<p>&#8220;Exits&#8221;, also Projekt- oder Unternehmensverk&#228;ufe, werden bei dieser Betrachtungsweise bewusst ausgeklammert, da der &#8220;Exit&#8221; selbst per Definition (es fehlt das Nutzenversprechen) kein Gesch&#228;ftsmodell im klassischen Sinne sein kann. Auch bei einem Unternehmensverkauf kalkuliert der K&#228;ufer mit einem (bisher m&#246;glicherweise noch nicht realisierten) Gesch&#228;ftsmodell, welches auf unmittelbarem Umsatz fu&#223;t.</p>
<p>Auf Basis der Begriffsdefiniton von unmittelbarem Umsatz lassen sich f&#252;nf Gesch&#228;ftsmodelle f&#252;r Internetunternehmer identifizieren.</p>
<h3>01. Das werbefinanzierte Modell</h3>
<p>Im werbefinanzierten Gesch&#228;ftsmodell werden Werbefl&#228;chen (z.B. Banner) an Werbekunden vermietet. Die Abrechnung erfolgt in Abh&#228;ngigkeit der Anzahl der Nutzer, denen die Werbefl&#228;chen angezeigt wurden (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tausend-Kontakt-Preis" class="liwikipedia">TKP</a>). Ziel innerhalb dieses Gesch&#228;ftsmodells muss sein, eine maximale Anzahl an Nutzern nicht nur zu gewinnen, sondern auch zu halten und zu wiederkehrenden Besuchern zu machen.</p>
<p>Beispiel: Contentportale (also Webseiten mit redaktionellen Inhalten), zahlreiche Zeitungen und Social Networks geh&#246;ren zu den ausschlie&#223;lich bis mehrheitlich werbefinanzierten Webseiten. Die Nutzerbindung wird durch kontinuierliche Aktualisierung der Inhalte (Zeitungen) oder die Bereitstellung eines kostenlosen Services (z.B. Netzwerk mit Freunden, Foren, kostenlose Browserspiele &#8230;) erreicht.</p>
<p>Unternehmen: StudiVZ, Zeit.de, Pennergame</p>
<h3>02. Das transaktionsfinanzierte (Diensleistungen) Modell</h3>
<p>Im transaktionsfinanzierten Modell auf Dienstleistungsbasis wird ein zeitlich befristetes, nicht-materielles Produkt an Kunden vermietet. Die Abrechnung erfolgt in Einheiten pro Einheit/Nutzer/Monat/&#8230;<br />
Ziel innerhalb dieses Gesch&#228;ftsmodells muss sein, eine maximale Anzahl an Nutzern zu gewinnen, die eine maximale Anzahl an Abrechnungseinheiten erwerben (z.B. lange Laufzeit bei Abomodellen oder h&#228;ufige Nutzung bei Abrechnung pro &#8220;St&#252;ck&#8221;).</p>
<p>Beispiel: Anzeigenm&#228;rkte (Auto- und Immobilienb&#246;rsen, Auktionsh&#228;user,&#8230;), kostenpflichtige Mitgliedschaftsmodelle (Social Networks, Software as a Service) und Dienstleistungsunternehmen (Marketingagenturen, &#8220;Amazon Mechanical Turk&#8221;) basieren auf dem transaktionsbasierten Modell. Alle Unternehmen dieser Kategorie haben gemein, dass die Wertsch&#246;pfung beim Unternehmen selbst liegt: Social Networks, B&#246;rsen und Auktionsh&#228;user stellen die Infrastruktur bereit, Applicationprovider entwickeln Software, Dienstleister leisten Diensleistungsstunden.</p>
<p>Unternehmen: Jobscout, pkw.de, ebay, Xing, Immowelt</p>
<h3>03. Das transaktionsfinanziert (Waren) Modell</h3>
<p>Im transaktionsfinanzierten Modell auf Warenbasis wird ein physisch greifbares Produkt an den Kunden verkauft. Die Abrechnung erfolgt pro verkaufter Einheit.<br />
Ziel innerhalb dieses Gesch&#228;ftsmodells muss sein, eine maximale Anzahl an Nutzern zu gewinnen, die jeweils eine maximale St&#252;ckzahl<sup><a href="http://www.dominik-schwarz.net/memo/2009/geschaeftsmodelle-im-internet/#footnote_0_390" id="identifier_0_390" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Betrachung erfolgt zur Vereinfachung ohne Ber&amp;#252;cksichtung der Invesitionskosten f&amp;#252;r Absatzplus">1</a></sup> eines Produkts/der Produkte erwerben. Das Ziel der maximalen St&#252;ckzahl an abgesetzten Produkten pro Nutzer schlie&#223;t die Zielerreichung &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum mit ein, da Wiederk&#228;ufer in der Regel mit geringerem Aufwand zu gewinnen sind. </p>
<p>Beispiel: Jeder Art von Onlineshop mit physischer Ware.</p>
<p>Unternehmen: Amazon, MyMuesli, Quelle, Spreadshirt</p>
<h3>04. Das vermittlungsfinanziert Modell</h3>
<p>Im vermittlungsfinanzierten Modell werden Nutzer einer Webseite an Werbekunden weitervermittelt. Die Abrechnung erfolgt per Klick oder auf Provisionsbasis pro vermitteltem K&#228;ufer.<br />
Ziel innerhalb dieses Gesch&#228;ftsmodells muss sein, eine maximale Anzahl an Nutzern zu gewinnen, die jeweils auf k&#252;rzestem Weg die eigene Webseite &#252;ber die &#8220;richtigen&#8221; Links wieder verl&#228;sst.<sup><a href="http://www.dominik-schwarz.net/memo/2009/geschaeftsmodelle-im-internet/#footnote_1_390" id="identifier_1_390" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Dies gilt auch f&amp;#252;r Sonderformen wie Affiliatemarketing &amp;#252;ber SEA, wobei hier als &amp;#8220;eigene Webseite&amp;#8221; ein Trackinglink ausreichen kann.">2</a></sup> Eine Umsatzsteigerung kann bei diesem Modell einerseits &#252;ber eine steigende Masse an vermittelte Nutzern, andererseits (bei der Vermittlung von K&#228;ufern) &#252;ber die zielgerichtetere Nutzerstr&#246;me realisiert werden.</p>
<p>Da hier kein reeller Wert geschaffen wird, funktioniert das vermittlungsfinanzierte Modell ausschlie&#223;lich in einem Wirtschaftssystem, in dem gen&#252;gend Unternehmen mit anderen Gesch&#228;ftsmodellen existieren.</p>
<p>Beispiel: Suchmaschinen (der mit gigantischem Abstand gr&#246;&#223;te Bereich f&#252;r dieses Gesch&#228;ftsmodell), Webseiten mit &#8220;contextsensitiven Textwerbelinks&#8221;, Affiliateseiten</p>
<p>Unternehmen: Google, Zanox(nutzer)<sup><a href="http://www.dominik-schwarz.net/memo/2009/geschaeftsmodelle-im-internet/#footnote_2_390" id="identifier_2_390" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die Affiliateplattformen selbst treten als Technologieanbieter auf und sind nicht die eigentlichen Trafficvermittler.">3</a></sup></p>
<h3>05. Das Mitgliedschaftsmodell</h3>
<p>Im Mitgliedschaftsmodell werden den Nutzern einer Webseite Geb&#252;hren f&#252;r die Nutzung berechnet. Die Abrechnung erfolgt pro Leistungszeitraum und gegebenenfalls Leistungsumfang.<br />
Ziel innerhalb dieses Gesch&#228;ftsmodells ist es, aus der Gesamtzahl der Seitenbesucher m&#246;glichst viele zahlende Nutzer zu gewinnen und diese &#252;ber einen maximalen Zeitraum zu halten. Eine Umsatzsteigerung wird oftmals &#252;ber die Bereitstellung einer kostenlosen Variante realisiert, &#252;ber welche die Akquise von zahlenden Mitgliedern deutlich erleichtert wird.</p>
<p>Beispiele: Social Networks, Partnerb&#246;rsen, Onlineapplikationen</p>
<p>Unternehmen: Xing, Neu.de, Office Live</p>
<h3>Was tun mit den Erkenntnissen?</h3>
<p>Dazu muss zun&#228;chst klar sein, was die Erkenntnisse sind, und derer gibt es viele. Eine Erkenntnis kann beispielsweise sein: Das vermittlungsbasierte Modell sowie das werbefinanzierte Modell sind beide jeweils in maximalem Ma&#223; von einem gesunden wirtschaftlichen Umfeld abh&#228;ngig, das werbefinanzierte Modell sogar noch in einem gr&#246;&#223;eren Ma&#223;, da vermittlungsbasierte Modelle f&#252;r Werbekunden oftmals deutlich kosteng&#252;nstiger sind und damit eher bevorzugt werden. Dennoch besteht auch hier eine nicht &#228;nderbare Abh&#228;ngigkeit von Faktoren, die ein Unternehmer dieses Gesch&#228;ftsmodells nicht beeinflussen kann.</p>
<ul>
<li>Als Unternehmer sollte man sich dann fragen: Ist es ratsam, ein Unternehmen aufzubauen, dessen Gesch&#228;ftsmodell so viel Risiko impliziert? Wie kann ich das Risiko besser abfangen und verteilen?</li>
<li>Als Arbeitnehmer kann ich mit dieser Erkenntnis besser beurteilen: Wie solide und sicher steht das Internetunternehmen da, bei dem ich arbeite/mich bewerbe?<sup><a href="http://www.dominik-schwarz.net/memo/2009/geschaeftsmodelle-im-internet/#footnote_3_390" id="identifier_3_390" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das Gesch&amp;#228;ftsmodell ist EIN Faktor von sehr vielen f&amp;#252;r die Beantwortung dieser Frage. Aber ein wichtiger.">4</a></sup></li>
<li>Als Investor kann ich mit dieser Erkenntnis Schwachstellen erkennen und als Entrepreneur meine Investoren besser &#252;berzeugen.</li>
</ul>
<p>Und das sind nur drei Beispiel eines einzigen Aspekts. Es lohnt sich immer, nicht nur eine konkrete Idee zu beurteilen, sondern auch einen Blick auf das Gesch&#228;ftsmodell dahinter zu werfen. </p>
<div style="font-size:11px; margin-bottom:5px; color:#666666; border-bottom:1px solid #666666;">Fu&szlig;noten:</div><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_390" class="footnote">Betrachung erfolgt zur Vereinfachung ohne Ber&#252;cksichtung der Invesitionskosten f&#252;r Absatzplus</li><li id="footnote_1_390" class="footnote">Dies gilt auch f&#252;r Sonderformen wie Affiliatemarketing &#252;ber SEA, wobei hier als &#8220;eigene Webseite&#8221; ein Trackinglink ausreichen kann.</li><li id="footnote_2_390" class="footnote">Die Affiliateplattformen selbst treten als Technologieanbieter auf und sind nicht die eigentlichen Trafficvermittler.</li><li id="footnote_3_390" class="footnote">Das Gesch&#228;ftsmodell ist EIN Faktor von sehr vielen f&#252;r die Beantwortung dieser Frage. Aber ein wichtiger.</li></ol>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2009/geschaeftsmodelle-im-internet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lebensmittelpreise: Inflation in Kambodscha</title>
		<link>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2008/inflation-in-kambodscha/</link>
		<comments>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2008/inflation-in-kambodscha/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 16:27:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Schwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dominik-schwarz.net/memo/?p=146</guid>
		<description><![CDATA[Es ist bereits ein paar Tage her, dass ich diese Meldung gefunden habe, m&#246;chte sie aber dennoch nachreichen: Im bitter armen Kambodscha (Reisetagebuch) f&#252;hrt die Inflation der Lebensmittelpreise mittlerweile dazu, dass die Nachfrage nach Rattenfleisch enorm steigt: The price of rat meat has quadrupled in Cambodia this year as inflation has put other meat beyond [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist bereits ein paar Tage her, dass ich diese Meldung gefunden habe, m&#246;chte sie aber dennoch nachreichen: Im bitter armen <a href="http://www.dominik-schwarz.net/reisen/thailand-kambodscha2008/kambodscha_siem-reap.html" class="liinternal">Kambodscha (Reisetagebuch)</a> f&#252;hrt die Inflation der Lebensmittelpreise mittlerweile dazu, dass die Nachfrage nach Rattenfleisch enorm steigt:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.reuters.com/article/oddlyEnoughNews/idUSBKK27922820080828" class="liexternal">The price of rat meat has quadrupled in Cambodia this year as inflation has put other meat beyond the reach of poor people, officials said on Wednesday.</a></p></blockquote>
<p>Bei 5,10 Dollar f&#252;r das Kilogramm Rinderfleisch kein Wunder &#8211; in einem Land, in dem der Monatslohn bei 40,- Dollar liegt und der <a href="http://www.plan-deutschland.de/news/article/bildung-und-gesundheit-statt-gewalt-und-ausbeutung/" class="liexternal">Verkaufspreis f&#252;r ein Kind</a> bei 100,- Dollar beginnt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2008/inflation-in-kambodscha/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>SCIENCE!-T-Shirts</title>
		<link>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2008/science-tshirts/</link>
		<comments>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2008/science-tshirts/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 08:35:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Schwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[300dpi]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dominik-schwarz.net/memo/?p=50</guid>
		<description><![CDATA[Heute auf boingboing, gestern schon von mir getragen: Die grandiosen T-Shirts von wearscience.com und amorphia-apparel.com. Die sind aber auch gleich so sch&#246;n, dass ich gerne auch noch einmal darauf verweisen m&#246;chte. Die Freude w&#228;re noch ungetr&#252;bter, wenn f&#252;r die 10 T-Shirts aus Pennsylvania nicht 70,45 Euro Zollgeb&#252;hren angefallen w&#228;ren. Dieser Umstand ist insbesondere deshalb &#228;rgerlich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.boingboing.net/2008/07/22/science-tees-for-the.html" class="liexternal">Heute auf boingboing</a>, gestern schon von mir getragen: Die grandiosen T-Shirts von <a href="http://wearscience.com/" class="liexternal">wearscience.com</a> und <a href="http://amorphia-apparel.com/" class="liexternal">amorphia-apparel.com</a>. Die sind aber auch gleich so sch&#246;n, dass ich gerne auch noch einmal darauf verweisen m&#246;chte.</p>
<p>Die Freude w&#228;re noch ungetr&#252;bter, wenn f&#252;r die 10 T-Shirts aus Pennsylvania nicht 70,45 Euro Zollgeb&#252;hren angefallen w&#228;ren. Dieser Umstand ist insbesondere deshalb &#228;rgerlich, steckt doch hinter dem feschen US-Shop der amerikanische Ableger von Speadshirt &#8211; made in Leipzig. W&#252;rden es nicht die betriebswirtschaftlichen Strukturen verhindern, es w&#228;re &#246;konomischer, &#246;kologischer und kundenfreundlicher, die Produktion im Land des Bestellers abzuwickeln. Eine Aufgabe f&#252;r die Zukunft, nicht nur f&#252;r die Leipziger.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dominik-schwarz.net/memo/2008/science-tshirts/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

