Es gibt sie natürlich auch in Seoul, die schier unendlich vielen kleinen Gässchen, die sich die hügelige Stadt hoch und runter winden, links und rechts dicht bebaut. Aber eines fehlt: Hausnummern. Das Konzept von nummerierten Häusern hat sich bis heute in Seoul und auch dem restlichen Korea nicht durchgesetzt. Ortsangaben werden mit Hilfe von Straßenecken oder markanten Punkten präzisiert. Und das ist wahrscheinlich wirklich zuverlässiger als z.B. eine Hausnummer wie 623b im Hinterhof zu finden.
Und so sind auch in Reiseführern in der Regel keine Karten und Angaben mit Hausnummern zu finden. Lediglich die Post und Paketdienste verfügen über grobe Orientierungskarten.