Vom Wunschdenken längst Überholter

Aus dem Vorwort zum Kompendium der Mediengestaltung

(„Neue Trends und Entwicklungen in der Medienbranche“, so der Klappentext, fänden in der dritten, generalüberholen Auflage des „Kompendium der Mediengestaltung“ für Digital- und Printmedien Eingang.

Schade nur, dass in dem 2005 (!) erschienenen Quasi-Standardwerk für die rund 7.000 Mediengestalterazubis (inklusive Nonprint) Jahr für Jahr zwar der „Netscape Navigator„, nicht aber Firefox Erwähnung findet. Schade, dass der laxe Schreibstil zwar bestimmt den ein oder anderen Pseudokreativen anspricht, inhaltlich aber häufig ungenau ist. Schade, dass im Fließtext Smilies intergiert sind (!), die Argumentation für Barrierefreie Webseiten aber bei „Damit gewinnen Sie Aufträge aus öffentlicher Hand“ endet und kein Wort darüber verliert, ob es nicht prinzipiell richtig sein könnte, Behinderte zu integrieren. Schade, dass die Inhalte didaktisch streckenweise völlig konfus und unbrauchbar aufbereitet sind. Und schade, dass bereits im Vorwort solch ein wie bereits oben abgebildeter grandioser Bullshit steht!)

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